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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
986
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"Ja welches das Grausam:^ 1t/ so ward den Leuten auch keine Zeitgelassen / nur ihre Krancke und alt - betagte Leute in Sicherheit zu brin-gen / sondern muffen dieselbe M'uck / elender Weise / in demFeuer ver-derben sehen ; wie man dann zehnPronen schon tobt/und in demFeuer verscharret gefunden / und w rdm ihrw noch unterschiedlichege-misset/die vielleicht;uAschen und Pulver verbrannt worden. Wirbeyde Prediger sindgleich den andern Tag wieder umgekehrt / in dieStadt / dawirdanndasvla ona^-Haußgantzeingeäschertgefun-den/ ohne einen Behälter in dem Keller/worinn Herr Oisconus seineBücher / und etwas von Hauß Rath gehabt / sonoch unversehrt ge«blieben-

DaS lnlpeÄlons - Hauß aber warvon Brand gantz unverfehtt/und fand sich darinnen noch etwas an Frucht und Wein/wie auchnochetwas weniges/und zwar das schlechteste vom Hauß-Rath/ das Be-ste war alles weg/ die Vetter ausgeschnitten / und die ledern in Kochgemorsten/ alle Leinwad/ Zinn-Kupffer»und Messing-Geschirr gerau-bet; wiewol ich dafür halte / daß solches nicht aüesvon den Frantzosengeschehen/sondernvonetlichen Mauern/ cheiis Burgern/theilsBau-ren/die sich gleich / sobald die Frantzosen abmarchirt/ wiederum in dieStadt eingefunden/undhierund darin denenHauscrn/die noch st Herrgeblieben / visitirt / und darinnen Beutegemacht; wi mir dann einglaubwürdiger Mann von einemNachbarn/(dem ichc'ommjglon ge,geben / ausdas Hauß gute Achtung zu haben / und so GOtt etwan sel-biges erhalten würde dasjenige/ so nochdarimM/st iffig zu bewahren/und der deßwegen auch / in währendem Brand der Stadt/ sich indaSPfarr-Hauß verstecket/erzehlet/daß noch viel feine Sachen/nach demAbzug der Frantzosen/ in demselben gewesen/ so aber erst hernacher sindgenommen worden / und sonderlich unter andern dey einen halben Fu-der Wein in Kübelnhinausgetragen worden/ als er zuvor das Haußwohl Verschlossen verlaffend/ünsere Kirche/ indem derThurn anfangenzu brennen/selbige zu retten zugelaussen; wie sich dann deren liederli HmGesellen noch täglichsinden / die Hand an deren Leute Keller legen / indenen noch etwas Wein erhalten worden /selbigen mit Kübeln daraustragen/Tag und Narbt voll seynd / ungute Reden wider GOTT undObrigkeit/ und ihren Nächsten aussiossen/ und niemand/ weder Geist-noch Weltlichen Fürgefetzken / einige ririon leisten'; also / daß eine,«bey solchen Leuten angst und bang/ und man bald seines Leibs und Le-bens nicht sicher ist.

Unsere Gemeinde hat bey dlesemJammer-Starrd schrabgensm-

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