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men / und ziehen taglich vielvon hiesigen Leuthen weg / sich eines gros-ftn Hungers besorgend / weilen nicht nur die ienige Früchte / welcheauff der Stadt ihrer Bemarckung/ sondern auch die / so auffdem Lanil^und Dsrffschafftsn gewachsen / und in die Stadt geführet worden/durch das Auer verdorben und zu Grund gegangen / dahero dannschon hin und wider Mangel an Brod sich ereignet / zumahlen derStadtiein dieser Revier gar viel/ welche neben Brettheim solches Elendund Jammer betroffen / als Heydelheim/ Bruchsahl/ Gouchsheim/Durlach / Psortzheim re. undlveilen fast alle Früchte/welche hiesi-ge LolleÄur einjlmehmen gehabt hatte/und von denen dieKirchen-undSchul'Diener in diesem Ämpt hatten bezahlt werden ssöen / ver-rohren gangen/l daneben kein Herbst dieser Enden in diesem Jahr zuhoff'N/auch von denen Aufflagen/ wegen höchster Armuth wenig Geldeinzubringen seyri wird / unterdessen die LolleÄur schuldig rc. rc.
M.ExttllentzttndHerrllchkett»
Bretcheimden 8. i8. August. 1689»
Es ligt aber diese auch meistens eingeäscherte Stadt Vrercheim in BesHrei»Craichgöw / und hatemAmpt / so zwar klein /i aber vor derZeit eine bung d,rGrafschaffc gewesen^ Sie ist derSchlüffel und Eingang von der Pfaltz/ Itadean welche es durch Verkauffvon denen Marggrafen von Banden ge-langet. Sie hat schöne und bequeme Gelegenheiten / ein fruchtbaresLand an Gttraid /Weyd/Wein/Holtz und Wasser/Herrliche Land-Straffen / da dis Waaren von Venedig / Auspurg und Ulm dadurchauffFranckfurt / wie auch die Posten auß Spanien / Teutsch- undWelschland gehen / hatte vor dem drepffigjährigrn Krieg ein reichesSpital und schönes Rach-Hauß/ und war der Trog b y demMarck-Brunnen / so mit vier Röhren sprang / so weit/ daß er 77. Fuder hiMso war auch disseStadtmit grossen Freyheiten undJahr- Marcktmversehen-
Sie hat jedesmahl in Kriegen viel außgestanden / doch aber nie-mahlen ein so grausames Verfahren / als Visses Frantzosisch- Barba-rische erfahren. In dem Pfaltz - Bayerischen Krieg An. 1504, ha-ben dievon Brettheim/so von Württenberg belagert waren / fest beyihrem Herrn dem Pfaltz-Graftn gehalten. Im Jahr 1525. haben dieBrettheimer in der Bauren- Auffruhr sich gleichfalls wohl gehakten ?dann sie der Kauffleuch Waahren / denen Bauern/ wiewohl sie ihnenlchr dräueten/nicht heraus geben wellen. Im Jahr rLzr. nahmen
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