Triumph-leuchtender Rrr'egs-Hclm. Vierdter Theik. Lo, '
als nachmals eine grosse Schaar Weiber/ samt den unmündigen Kin-dern einen wehmütigsten Fußfali gethan/ um denselben zur Barmshertzigkeit zu bewegen / nur sein Hohn-Gelächter darüber.
Die Nonnen und andere Ordens-Leute/wie auch der Bischossi.Statthalter/so nur verlangte/daß ein paar Geistliche in demDom/um den Gottes-Dienst zu verrichten/bleiben möchten / hatten eben sowenig erhalten/mit dem Vermelden/ es solte und müsie keine Seelein der Stadt bleiben ;worauf dann die begütertesten Leute/die sich vorVerlust der edlen Freyheit und Wegschleppung gefürchtet/ noch densel-bigen Tag mit Hinderlassung aller ihrer Weine und Fahrnüß davongeflohen / denen andere / so noch etwas verkaufst / und also mitgeringem Verlust gefolgt. Die versprochene 4oo.Wagen aber ka-men denen Burgern nicht im geringsten zu gut / sondern Sombreuiloder der Confiscations-Commissarius sein Handlanger Vernard undder Teuffels-artende Cc mmissarius Casovet gebrauchten solche alleinzu Abführung ihres erbeuteten/oder vielmehr gestohlenen Raubs; alsodaß die Jnnwohner mit schwehren Unkosten Land-Fuhren dingen müs-sen/um etwas in Gewahrsam zu bringen; wiewohl deren viel von de-nen Raub-Vögeln geplündert worden.
Als nun der bestimmte Tag/an welchen die gute Stadt Speyerdas Französische Mord-Feuer empfinden sollte / heran nahete/ hatteTags vorhero der General Monclas einen verfluchten Streich angewendet/woraus seine Gottsiasterliche Vergessenheit desto deutlicher- GEmekerhellete und sein nunmehr gantz verkehrter Sinn an Tag komt/ wann tmheikdc«er bey den vorigen FranzösischenKrieg/als er aufKönigl. Ordrever- 'Moncia«.schiedene Städte in Elsaß entmauern und verbrennen muste / in dieseWort ausbrach: /s«.s
Ich glaube derTeuffel regiere alleStaatsrMi-nisterzuPanß; Äann diese Tyrannen ist zu entsttzlich/daß sie von Christen soll ausgeübtwerden. E«n schöner Ur-theil-Spruch eines selbstenFranzosen und verfluchte Anführers zu solchöverteuffelten Unternehmen; sintemahl klar daraus zu seheu/daß er nurGott gespottet/und mit dieser wahrhafftenRede die Leute b'endenwohlen/als ob es wider seinenWillen und Wolgefallen geschehe/ welches
aber von folgendem verruchten Stücke vernichtet wird. , ^
Es bat nemlich dieserWerckZeug des Königs in Franckmch / de-nen annoch in der Stadt Speyer anwesenden Rathen und Burgernin der Pfaltz folgende 4. Punkten vorgetragen:
Ooo 00 i.Jbr