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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
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790 R om. Rais. Mas. und der-hohen Alliltten

Stadt noch gerne mit der Zeit verschmertzt / wann nur nWHd-lich der Stadt gantzlicher Untergang erfolgt wäre ; Dann alsMontags den e z. (r z.) May/der Frantzösische Intendant de la FondStadt allda angelangt/ und Abends um s. Uhr Bürgermeister/ Rath undSpeyer etliche von denen fürnehmstm Burgern/ in die Bischoffliche Psaltz zuMand an, üch bsruffen lasten / hat er ihnen/ in Gegenwart des General Mon-gekünder. clas/ so zum zweytenmal ausruffen lassen/ dieStadt sollte von Mmderung und Brand keine Noth haben/ die schreckliche und grausameBottschafft^ngekündigk/ daß man innerhalb sechs Tagen mit Weckund Kind/ Sack und Pack die Stadt raumen/ oder widrigen Falls/die Personen/ als Kriegs-Gefangene gehalten / und dir Güter ein-gezogen werden sollten; Dann die Sachen in einem solches Stan-de waren / daß der König seine Völcker in hiesiger Gegend nichtkönnte stehen lassen/ so eine grosse Stadt zu bewahren/ sondern,sie solche anderwerts gebrauchen; es geschehe aber nicht darum / daßsich derKömg für semeFrind fürchte/ oder auch/daß er an dieser StadtundBurgerschafft einiges Mißvergnügen tragen sollte/sondern derSachsnBsschaffenheit wollte es also haben/man begehre deswegen die*L)tadt nicht zu verbrmen/oder nieder zu reiffen/sondernes Habs nur dieMeinung/ daß der Feind keine Lebens-Mittel/oder einigen Menschen/der ihm an die Hand gehen könte/ darinnen finden sollte; es würde«400. Fuhren ankommen/ deren sollten sich die Burger / zu Wcgsüh-rung ihrer Gürer'dedienen. Des Königs Wille sey/ daß man sich mSObere Elsaß/ in Burgund und Lothringen begebe/ undaüda häuslichnieder lasiensolls/ darum sollte bey Leib- und Lebens-Strasse sich nie-mand über den Rhein zu setzm unterstehen / in gemeldten Landschaff-ten würde man i o. jähriger Freyheiten zu gemessen haben.

Bürger- Dieses grausame Gebot war noch selbigen Abend in dem Hof de»

schafft ver- Burgerschassr kund gethqn/worüber unter den armenLeutrn ein unbi-schreiblichesSchreym/Heulen u.WmseinentftandenzdererSchreckendiesebS?« vermehrte sich so viel desto mehr/weil selbigem Abend in eines MetzgersKettung. Haus/auf der Erbrust ein Feuer entstanden/ welches zwar nicht weiterum sich gefressen/ aber die Gendarmes sich dabe'y vernehmen lassen/die-ses ftye ein Vorbild des schönen Pfingft-Feuers/ welches bald ange-zündet werden sollte: Der Rath suchte zwar den folgenden Tag bey

demGen.Moncl. i.umAufhebung oderMiiderunß des harten Gebots

an/oder mEntstehung desse umVerlängerung der bestimikZeit/ja endesich nur um fteyenAbzug über denRhem/mik blossem Leib/ wie aber dre«ses SehendlicheAnsuch? nicht dgs geringste erhalle/aiso hakte diestrGen.