Fran«k«n>thal bclä-gert derDauphin.
grosseFeuersBrunst inFrancken-»yal.
Franken"khal ergibt
sich.
Iranckeml:al warnstljchKisster.
446 Röm Raist tN as. und ders h ohen Alli irren
ric LOOS. Köpfte in uliiereResidentz. Dladr^ernwerffen / und sich desMayn-Paffes damit desto mehr versichern thäten; derowegeu Eirega ngs gedachter mein Äbgeschicttec noch fernere Eröffnung unter schul-digstem Re.pect geben wird. Eu. Liebden aber/ vermittelst dieser Hel-den mmhigenAttion/ den hohen und unvergeßlichen Ruhm bey derNach-Welt erwerben werden/daß dieselbe beyso grosser Notb dirFrevheit des Römischen Reichs Mit Patriotischer Tapfferkeit falsirthaben/ der ich mit aller Ergebenheit verbleibe/rc. Omum in memerResidentz Stadt Würtzburg.
Inoessen rückte der Dauphin mit seinen bcy sich habenden Völ«tkern für Franckenthal/und als sich die Einwohner an die Anforderungnicht kehren noch capiruliren wollen/ sind die Trenchern dafür geöffnet/und mit Arbeiten und Bombardimr der Anfang gemacht worden.Wie man nun hierauf ohne Unterlaß so viel Bomben hiaein geworf-fen/ isi dadurch Key dem storchen Wind eine große Brunst entstanden/welche in kurtzer Zeit die Französische undHollgiidische Kirche/ nebstdem Ra H-Hauß und 52. biß 60. Hauser cmfgezehrk. U"d ob schonder Hr.Gr k vonWikgcnskem/alsCommcndant/tapffer heraus geseu«erk/hat er doch d.rdurch denen Franzosen emen gargeringenSchadenzugefügtt.
Die Bürger/als sie den Brand gefehen/haben durchaus nicht zu«geben wollen/daß sich die Soldaten mehr widersetzen sollten / sondernkurtzum begehrt/man solle capituliren/welches dann endlich ösrCom-mendantzurhun gezwungen worden. Jsterdeswegen bernach/mltfliegenden Fahnen/ klingendem Spiel/nachSoldattn-Manier/undzweyen Slüchcn Geschützes/ in Gegenwart desDauphins/mit seimrMannschafft ausgezogLn/undalsodiegantzsChmsürstlichePfaltzmFranzösische Hände verfallen.
Diesem der Untern Pfaltz gelegene Stadt / ist zwey kleine Meielen von Woms entfernet/ und war erstlich ein Kloster/ so unter KäyserHemrich den V. ungefthr im Jahr n 19. ein G ottssürchtiger Burgervon WormS vonRittermässsgemGeschleckt mit Namen EkenbertuSEammerer/(von welchem noch die in Worms befindliche Cammersvon Dalberg abstammen) durch V^rkauffung seiner Haab und Gu-ter gestifftet/Und von diesen seinen zuGeld gemachtenMitteln einFrau«ewund Manns-Kloi^r/ Groß-u-d Klein - Franrkenthal genannt/ ausder Straffe zwischen Worms und Speyer / nah dev ein? m Dorff/ soOmarlum geheissen haben soll/erbauet / und er in dem Grossen-oderManns-Kloster des Heil. Augustini der regulitten Chor,Hrren nn
ProM