T rium p h-leuchtender Arietts Helm-Vierd rerThell. r8)
aufdenHalßgewünschr/ woher dann das g.meiae Sprich-Wortauch abqeftammet/ daßdich derDrüß hohle.
Hjcher kan der geneigte Leser alles dieses was wir vonderStad- ..te Worms und Speyer Zustand unter denen ersten Römischen Käi-fern gemeldet/ziehen / indem wir nicht durch allzu össtere Wiederhol)-lung/vwdrüßlich zu seyn gedencken. Es ward aber Mamtz demLer- miEpeyermanir pnmL oder Ober - Deutschland beygezchlet / und kan daraus rmdWo-m-ihre Würdlgkeit und Alterthum erhellen / daß sie Antoninus Pius müssest«»,in seiner Reis - Beschreibung belerropolin civicstem beloFuntiLcerr- ^sem die Haupt- Stadt Mairrtz/ nemlich Ober. Teutschlands/ nennetund betitelt. SM, ^
Es hataber diese Stadt viel und mancherley ausgestanden / und ober«wie bcy denen Denkwürdigkeiten angemerckt werden soll/ öffterS bc- Teutsch»lägert/ zerstöret / verwüstet / erobert worden / und hat sie- seit der Hun- !?ns.. .Nischen Verwüstung/die Auserbauung König Dagobert dem l.dancken der sie wieder aus den Stein, Haussen aufgerichtet / und da ^sie vorher nicht gantz an den Rhein gebauet gewesen/ sondern/wie die ^r»grrmineSag fürgibt/in einer weitenEbne/wo dasSiechen-Hauß unddas Kloster der Nonnen unser Frauen in Gnaden»oder heiligen Thalist/gestanden/von gedachtem Kong/aus dem alten Ort näher zumRhein / da sie dann noch stehet / versetzt worden.
Es ist aber diese Stadt sehr lang / doch dabey schmahl / so also Beschaffenfeyn müssen ; indem si« auf der Seite gegen Franckreich mit einem A'.""erhöhten Berg beschrencket/aufder andern Seite aber gegenTeutsch»land mit dem Rhein beschlossen; daher sie dann gegen demselben mitstattlichen Kirchen und Gehauen gezieret/gegen den Berg aber m t Wievi.lWein-Garten und dergleichen bereichert. Es sind in dieser Stadt engeGaffen/aufferzwey oder z. so etwasweit;undheun'gsTags iv.Thor/deren drey gegen Mittag/Abend und Mitternacht/als eine die manvor des obbenannten Drusi Pforten halt/und deren die innere Dicte,richs - Pforte/die äussere aber Wilhelmiter-Pfort genennct wird.Dieandere St. Sebastians/ oder die Göw- Pfort; die dritte A-cer-Mün-sters-Pfort. Die übrige sieben gehen gegen Morgen zum Rhem / zuwelchen man auch das Schloß-Thor zehlm könnte.
Von besagten Morgen/etwas oberhalb der Vorstadt Filßbach/ Künßl ch*konlt der Mayn in denRhein/und ist dieser letztere Fluß scro. Schritt Drückebreit/ über welchen Kaiser Carl der Grosse / zehen Jahr lang / mit AMgrosser Mühe/und wunderlicher Kunst / eine Brücke von Holtz alsi)MaMSebauel/ daß es/ als ob sie ewig wahren sollte/dgs Ansehen gehabt / die
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