Triumph-leuchte nder An ^M'H elm.Viwdtel-Theil.' 26;
Dieweil allda durch sieben Rohr
Zunächst bey derRirch springet hervor
Ern köstlich Brunn lieblich und gesund
Der frisch erquicket Zung und Mund. mrzng es
Der Anfang dieser heutigen Sradl war ein Dorff/ so nach- erbauet,m.sts zu «inenMarck/ und enviich zu einer Stadt erwachsen/ wel-ches erliche in das 1082. andere in das 1085. noch andere in das7129. hinaus setzen/ wiewois glaublich und amWahrheits-ähnlich-sten/daß sie erst unter Kayser Friederich dem II. Anno 1240. ohnge-f.hr mit Mauren umgeben/ und zu einer Reichs-Stadt gemacht/und erkläret worden seye.
Sie ligt unvergleichlich anmuthig/ und hat wegen deß ftucht- Schönebaren Bodens / und vielen köstlichen Wein-Wachs eine stattliche LägerstklleGelegenheit; wiswoi sie keine Stadtlein unter sich hat/ gehören Stadtdoch zu ihr vier Dsrffer / nemlich Plein / da ein köstlicher und Heiim-snn.berühmter Wein wachst/ Bückingen/allda ein stattlicher Getreid-Bvden/ Necker-Gartach so der Fische halber berühmt / und Fran-Dörfferckenbach/ welches stattliche Jagten und Vogelfang hat; diese letz-unter dertere drey Dorffschafften ob sie zwar im Jahr 167s. mit der Phi- Stadtlippsburger Besatzung sich abgefunden / und versichert worden/ daßH^^ihnen kein Leid oder Schad zugefüget werden solle; so sind sie dochdessen ohngeachtet / ohne einige vorhergegangene Warnung und wi-der aller Völcker Recht/in bestrgtem Jahr/von 4. bis svc>. Mann zu DSrfferPferd aus der PhilippsburMchen Guarnissn übel heimgesucht wor- wewmden/ indem tzlbige unermudet nach Necker-Gartach kommen / da-"^^sechsten durch den Pfarr«Garten eingebrochen / die Riegel und Thors*""'eröffnet / und weilen man alsobald Sturm geläutet / auf alle so sichblicken lassen/ Feuer gegeben/ und 7. junge Burger/ ohne daß sieden geringsten Widerstand gethan hatten/ nieder geschossen/ 2. an-dere aber auf denTodt verwundet; darauf die Häuser geplündert/und sobald dieses geschehen/das Dorff/mit Schiefen in die Frucht-Scheunen/ angezündet / wahrender solcher Action rings um dasDorff starcke Wachten gehalten/ und so sich Löschens-Halber aus derNachbarschafft jemand herbey gemacht / s lbigen mit grosser Bedro-hung fortgewiesen.
Ob nun woi der Geistliche dieses Orts für seine Pfarr-Kinder GrausämAund Früchte flehendlich gebetten/ haben sie doch dessen kein Erdar-^ dermens gehabt/ sondern seine Bettlägerige Frau / so an Gliedern""^*gantz lahm/aus ihremBette geworffen/dmPsarr Herrn sechsten ausser