rr 6 Rsm.Dais. VNas.und der» hohen Attiirten
rechtigkeitundSalvequarden / welche die Gesanden andern wider«fahren lieffen / und ward verordnet / daß dergleichen kinführo in keineConsideration gezogen/ und die jenigenso sich damit zubehelffener-kühnten / an Leib und Leben gestrafft werden sollten.
«esavdte Erertheilte auch ausdrücklichen Befehl/daß zuVermridung dessogen sich bißher untergelauffenen Betrugs alle Sachen/welche di- Gesandtendra inRom würden bringen taffen von drnenZoll-Bedienten sollten durch»soll'Ami ^chel werden/ wiewol es nicht die Meinung hatte / als wollte man dietaS'ea Gesandten der Fkeyheit von Zoll berauben / sondern man hat ihnen" ' vielmehr selbige jederzeit in allen Sachen / die ihnen nöhtig/verstauet/und auf das kräffngüe zugelasten/was aber die Quartiers- Fr»yhcitbetrifft/so wollte Ihr. H iligkeit zu förderst gerne alle Mitt l versu-chen/ welchezu deren Aufhchung am dienlichsten und bequemsten wä-ren / indem sie dafür h-elten/ daß sie unumgänglich zu Abschaffung sol-ches Mißbrauchs verbunden wäre.
Nun hieltest mcht für raht'am/sich mit denen Gesandten selbst/die bey Anlrettunq ihrer Regierung sich dieses Rechts schon gebrauchthatten/ einzulasten/sondern hielte für bester / der n Principaien nach-PabstlLst brückiich füisteuen zu lassen was für Undillickk it und Sckimpffderstauen Enl. Päbsil,SvuveraiNitet/durch dergleichen ungewöhnliches und gcwalt«N"? in" sames Verfahren zugefüget würde/und daß sie selbiges unmöglich län-Fmsckreich ger vertrage^ könnte / mit B'tte/ daß diese Potentaten ihr hierinnen«iAea. gebührendes Recht widerfahren lasten wollten. Diesen zu Folgtward an alle Päb stliche Nuntios und unter andern an MonsVarese/welcher solche Stelle damals an demFranzösischen Hosbekle oele/ ge-naue Ordre zugefertigt - woraus auch derselbe mit Mons. Pcmponneund dem König selbst ausführlich von der Sacke geredet.
^ Es hat auch der Königmackdem er die von ibm angeführten kla-rem sich ge- ren Gründe selbst für gültig erkennet / ihn durch den Herrn Pomponegrn drn zu unterschiedlichen malen lagen laff.'n/ia nachaehends persönlich wie-Past akleS verholet: Daß er nicht unterlassen wollte/in dem Stück Ihr. Heil.Gutta, zu willfahren / und das ) niceruthun/waSdieübrigengekröntenHäu-pter belieben würden/mit Vrsicherung / daß er nickt der Letzte sc-nwollte Ihr. Heiligk. die verlangte Vergnügung zu geben.Damit nunermeldter Nuntius JH-.Maf. bey solchen guten Gedancken erhaltenmöchte hak er auch denen übrigen Ministris/so an vielem Hof in Anse-hen waren/und unter andern demKönigl.BeichtvatkerP. oe laEbaise/als welchen fürnemlich zu kam/Jhr. Mai. bey einem so wichtigen undrewGrtviffen angehendenWerck zu rrivvern/die Sache vorMM.