Verhaltender Fran-zösischenGelandttNvn werdenvorig?«Päbste«.
KIs- Rö -r. Rais Maj. und der- h- hest'Al liirten
solches an anderer Potentaten Häfen gchrauchiich. Uber diese Wortmacht der Autor so die Historie von diesen Streit in Druckgeben las-sen/folg mde nachdrückliche Zinmerckung: Man kunnte dem Herto«von Crequy in seinen Begehren wegen der Freyheit des FarnestsckenPlatzes nicht fugen / weil sonst der Pabst stch hiedurch öffentlich seineeJurisdiction über dieses Theil von Rom bea- ben/ > nd den Apostoli,scben Stuhl um die Herrschafft über die Stadt Rom in diesen undandern Gegenden gebracht hätte/ weil doch ohne Zwciffel dir ander»Gesandten / deren jederzeit eine grosse Anzahl an diesem Hofbefindlich/solches E) etnpels stch würden bedient / und gleicher Freyheit in ihre»Nachbarschaffren angemasset haben.
Nun kan man aus diesem Ansinnen des Herßoqs von Crequyfüglich schlieffen / daß/weil er die LLuartiers- Freyheit damals begehrtdabe/ er solche zur Zeit seiner Anwesenheit in Rom nicht genos-sen hakey müsse. Gleichwie aus der deutlichen Antwort und Ab-schlägig des Pabsts der rechte Verstand des Artieuls / so nachmalsdem PisanischenTractat/ wegen diesesPunctseinvnlckbtwordcn/MGnüge abzunehmen: Zumal da ermeldter Hertzog von Cr/quv in derConferentz/-so zwischen ihm und den Pabstlichen Plmipotentiari»Mons.Rasponi/ den rz. Jun. i66z. Key Ponte Buonvicino gehadten worden/ nicht weiter auf die Freyheit des Farnrsischen Platzes ge-drungen / sondern sich erkläret/daß/wann die übrigen Punctm Mör-der abgethan waren/sein König zufrieden seyn würde/ doftrnderPabst nur verspreche / daß er denen Frantzösischen Gesandten allen ge-bührenden Rrspect bezeigen lassen / und kiezu alle Versicherung gebe«wollte/die bey andern Potentaten gewöhnlich / und den PäbstlicheaNuntiis gegeben zu werden pflegen.
Der Hertzog von Crequy kam darauf etliche Monat nach de«zwischen Herrn Rasponi und Mons Bsurlemont / Frantzösilchen Ge-vollmächtigten/getroffenen Vergleich wieder in Rom / und ward da-selbst mit allen denen Ehr - Bezeugungen / die in den Tractat warenverglichen worden / empfangen: Allein er bliebe nicht lang dar / undkuch nach seiner Abreise kam der Hertzog von Chaulnes an seine Stell/mit d^m Tituleines Frantzösischen Gesandten/ mRoman/ undvsr,trat diese Charge nach Mxandri Tod / auch eine gute Zeit bev derzwar kurtzen Regierung Cbmentis IX. welcher Pabst sich gegen alle/und sonderlich gegen Franckreich/ gar freundlich und willfährig er-wiest / wir aus denen vielen Begnadigungen / dii er selbigem Könige
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