Triumph-leuchttnd LV.riegs-Helm.'vierdterTheil 149
Ursp l?n§d«s Hti!>Grab» MCpeper.
Es haben einst zwen TpcyerischeBurger eineWaüfarth genJe,kusalem/ des HErrv Christi Begrabnüs zu befthm/ fürgenommen/weiche sie mir quttm Glück verrichtet/und zu ihrer Wiederkunfft zuSp yer/ zu Ende der Vorstadt Alt-Speyer/ eine Kirche und Be-gräbnüs Ves HErrn Christi zu bauen angefangen/ aber vor Vollen-dung der kostbaren Kirchen ihr Leben geendet/ und die Stifftungzum Unterhalt etlicher Klösterlichen Jungfrauen gerichtet Hab n;Diejenige/ so das Gebau zu Jerusalem und auch das zu Speyer be-sichtiget/ zeugen/ daß sie in-und auswendig durchaus gleicher Ge-stalt / Höhe / Gröss- und Weite feynd. Mitlerzeit haben die Or-dens-Frauen leichtfertig Haus gehalten/ das Mebäu ihrer Woh-nung lasst, in Abgang kommen/ die Gesiiffts-Fälle Verschwende/und sich und das Kloster in Armut gesetzt. Demnach dann dassel-be ins Biscdosse zu Speyer Schutz und Schirm gestanden/ hat Bi-schofs Conrad derll. bas ungebührlich-ärgerliche Wesen abgeschaffr,die Kloster Frauen absterben lassen/ und das Kloster einem Probstzu Denckendorff mit seines Ordens Brüdern zu besitzen übergeben;und hat Kaiser Friedrich Anno 1228. dieft-Klsster zu einem Fiucht-Ort und Fr ystadt gemacht/ dahin sich diejenige/ so einen unersetz-lichen Todsiblag begangen/ salviren möchten/ doch sind hiervon Mör-der und Räuber gantz und gar ausgeschlossen.
Anno. 1220. ist der D'Utside Orden in der Stadt Speyer be- Teukßh«kaum / und wohlchaffk worden / und weil sich derselbe zu Pfleg und RMer-sUnterhalt der Haspikale/ durch Gelübde verpflichtet/ hat Bischofs^« kemauConrad/in berührtem Jahr/ solchem Orden einen Spital/ in der°",kNAStadt Spener dey St. Stephans-Kirche gelegen / samt allen Ge-Spr«k^fallen und Nutzungen übergeben / und eingeräumt / worbey dannauch der Rath zu Speyer diesen Orden mildiglich bedacht / undmit stattlichen Freyheitm beschencket / und von Auflagen de-freyet.
Im Jahr ,241« ward König Philippus / welchen GrafOtt von Wittelsbach Anno 1208. umgebracht / den mannachmals zu Bamberg zur Erden bestattet / auf Befehl KaiserFriedrichs des Andern ausgegraben / und angeordnet / ihn nachSpeyer zu führen/ und zu seinen Voreltern in den Münster zu begra- Kalftr Phi,den; Und hat der Kaiser zum Gedächtnis Königs Philipp» dem W wird,»
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