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an denen Päsien viele Gehangen, und ließ der Bauerschaffc nöthigesGewehr austbeilen, damit sich, nach gegebenen 8i§ngi, alles zusammenziehen, nnd die Böhmen abtreiben käme. Anbeyführeteich,mit Be«wüst und Genehmhalrung des Käysers, immerfort eine heimlichedori-esponäenr mit vielen Böhmischen Herren, absonderlich mit denenPragern, und ermahmte sie, daßste den Käyser vor ihren Königund Herrn erkennen und annehmen, an die H^boriren aber sichnicht kehren solren. Jedoch es war noch zur Zeit all dieses mein Bemü-hen umsonst.
H,nno 1425.1426.und 1427. hatte ich immerfort, sowohl obenaufderFränckischen Seite mit dem Heryog Ludwig zu Bayern-Ingolstadt, als auch, aufder Seite der Marck mit denen Herzogenzu Mecklenburg und Pommern aufs neue zu öissurlren. Es entstün-de zwischen mir und diesen Fürsten ein kleiner Krieg hinter dem andern,der sich allemal durch einen beliebten Waffen Stillstand endigte. Ichwachste gemeiniglich oben in Francken, upd mein ältester Sohn,Man -ne;, besorgte die Regierungs «und Kriegs-Angelegenheiten in derMarek, brachte auch die Stadt prenylau, durch ein Strsragems, odereine Kriegs« List, wieder unter meine Bochmäßigkeit. Weil ichnun sähe, daß die Gcfangenschafft Fürstens Johann von Wenden,nicht wenig zu denen Mißhelligkeiten concribuirte, die zwischen mirund denen Mecklenburgischen, auch pommerischen Heryogen, sei«nen Anverwandten herrscheten, beschlösse ich, ihn unter gewissen Be«dingungen seiner Gefangenschafft zu enrsthlagen. Zu dem Ende be-gab ich mich selber aus Francken nach der Marck, die Sache in Rich-tigkeit zu bringen. Da versprach Fürst Johann in einem offenenBrief, mir dreyßig tausend Thaler zu erlegen. Zu mehrer Versiche-rung setzte er lallen und ^ciüm von llreclau, Hansen von Waldau,Otto von Schlieben, wernern von Holyendorff, und Hansenvon Arnim, zu Bürgen, erkiärete sich auch, daß, im Fall er dieseGumma nicht bezahlen würde, er zu Bernau in dem wuchs-Hause seinEinlager halten wolre. Ferner bekandte er, in einemausgestellten Brieffreyund willig, daß er sein ganyes Land, nichtsausgenommen, von mir zu Lehen empfangen habe, deswegener mir Huld und Pflicht geleistet Härte, wie einem Lehns MannM thun gebühre. Solche Huld und Pflicht leistete er mir auchwirklich, und reisete alsdann nach seinen Landen, woselbst seine
Land-