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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden, zwischen dem löblichen und vortrefflichen Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. und dem letztverstorbenen Marggrafen zu Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen nicht nur der Rest von der höchst-merckwürdigen Historie des Churfürsten, sondern auch das Leben des Marggrafen enthalten ...
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1038
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nicht zwcy Ery-Aemter zugleich und aufeinmal besitzen kunte, well er,anderergestalt, auch zwey Vo», auf Reichs-Tagen, und bey der Ray-sir-wahl, hätte führen müssen. Ich schlug derohalben dem Räyservor, er solle mir das Land, und dem Mansie Braun schweig das Em-marschaü-Amt geben, weil ohne diß ehemals die Sächsische Chwt-Mürde mit dem besagten Hause verknüpfst gewesen. Zn der Hoff-nung nun, daß mir der Räyser favoriüren würde,besetzte ich die StadtMitkenbergmit meinen Rriegs-Völckem. Allein ich muste verneh.men , daß der Räyser das , was ich suchte und that, Nicht lipprllbirte, sin»dern daß er, bereits drey Jahre zuvor, denen Landgrafen zu Thürin«gen, und Marggrafen zu Meissen, die Anwartschaffc auf die Chur-Sachsen, gegen eine ansehnliche Summa Geldes, ertheilet hatte;wie sich dann auch der Landgraf in Thüringen und MarggrafvonMeiffeN, kriäeri-LUL LellicoluL, einfande,und davon kQÜLÜlon nahm.

Der Marggraf.

Derzeyhet mir, geehrrester Herr Vater! wann ich jage, daß ihrHey nahe ein wenig zu viel pr-rentjirel habt. Denn es würde euch dochwohl sehr schwer angekommen seyn, zu beweisen, daß dieses mit der Churverknüpfst« Land Sächsin, an die Marck Brandenburg fallen sollen,waimder Asianische Stamm ln diesem Chur-Hause abgegangen seynwürde.

DerLhurfürst.

Das gantze Sächsische Land, welches über der Elbe gegen dieMarck Brandenburg gelegen,hat ehemals sowohl, als wie die MarckBrandenbum selber, zudemMendischen Lande gehöret,und derBisch off zu Brandenburg hatte solche Vocamenra in feinen Händen,aus welchen ich darthun kunte , daß diese Länder, bey gewissin Fäl-len,wieder sollen zusammen kommen. Hiernechst erfordet ja die Schul-digkeit eines jeden Fürsten auf den Machsthum und die Vergröße-rung seines Hausis bedacht zu seyn; Der Räyser aber hatte mich sowohl,als den Landgrafen in ThürinWp^ mitdem Lande Sachsin, davonßch jetzo rede, belehnen können.

Die andere Haupt- Ur fache, wann ich mir ein Bedencken mach«re, dem Räyser weiterhin ,wider dis Böhmen beyzuste«

Heu, war diese, daß der Römg von Pohlen, Vlgclislgus 73§ello, seinenBruder F LiZjsMuncium eoribmb, mit einer ^-rmeenach Böhmen ge-schickt