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^.anUmckreich Vaü'I. und seine Gemahlin und Fürstlichen Kin-der leberen noch würcklich daselbsien. Herzog Heinrich vonNävern Landshut folre ihn dannenhero, weil diese Sache seinePerson anm'enae, in Franckreich vor denen Grossen des König,reichs verklagen, woselbst er ihm Red und Antwort geben wolle.Der Kävser fragte fragte hierauf die Teutschen Fürsten, was
wigzu Bayern-Ingolstadt ein Vssal! des Teutschen Reichs, wel,chsm er mir Huldigung und Pflicht verwandt wäre, weßwegenihm obliege, dem Kayser zu antworten, und das angesteüte Für.sten-Rechr vor seinen Richter;» erkemren.
Als nun der Käyser diesem ausgefallenen Spruch beyffel, und de«Heryog seiner Pflicht erinnerte, wiederholte ich die erhobene Klage»-woraufeine weitläufftige Gchriffcabgelesen worden, in welcher die Be.schuldigungen wegen des gebrochenen Land-Friedens sehr ausführ,lich enthalten waren. Heryog Ludwig zu Bayern Ingolstadt kun.te zwar das meiste nicht in Abrede seyn, sähe auch gar wohl, daß er ver.lichr-en, ja vielleicht Lande und Leute einbüjsen würde; suchte aber den.noch die Sache in die Lange zu spielen, und auf diese Weise endlich mitk^3msf heraus zu kommen. Zn der Absicht bäte er öenBaystr, ihm ei-ne anderwärtigeTagfarrh anzusetzen, weil er auf diese wider ihn erhobeneTriage sich nicht gefasst gemacht hätte, und es noch darzu nöthig wäre,daß er sich in Schriffcen, weitläufflig, so'cher Sache wegen vertheidigte,N)eßhalb er Hoffete, man Hürde ihm Zeit und Frist vergönnen, mit seinerAntwort einzukommen. Nun mochten zwar der Bävser, und die ver.--.UI BävernNncrolstadt Diese gebetene
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zuerkannt, einen Eyd zu schwehren, daß er diese Fristm'cht aus bö-sen Absichren gesucher Härte, etwa seinen Gegencheil aufzuhal-ren, und die Sachs m die Länge zuziehen. Dieser Spruch warHeryog Ludwigen zu Bayern-Ingolstadt höchst-unangenehm, undervermeynte, daß ein Eyd von der Natur einem Teutschen Fürsten un-anständig wäre, folglich nicht von ihm gefordert werden käme. Dieserund noch vieler andern Einwendungen ungeachtet, hatte es dennoch da-bey sein Verbleiben; worauf ein Bäuerlicher Lecretgrins ihm denEyd vorgeleftn, den er schweren sollen. Das that er aber nicht, sondern
sagte