«OZ ( 98» ) KG»
andern 'vabft erkennen solce, all denjenigen, welchen das Lonci-tiuw z» Lsstnig nechstens errvehle» würde.
A» rmassm nun si'lchergcstalt, der Päbstliche Stuhl erledigetstunde, ver-angte der Räyser, wie auch die sämtlichen Lhur-undReichs-Fürsten, daß die von eene» fünff ^sttonen übergebene kellr.M3tion8 - sollen vsrgenomrmn werden. Ich vornemlich triebediese Sache bevder Teutschen i^-rtion ung-mein, und mit sonderba»rem Nachdruck; angesehen mir die, hm und da, eingm'ssenen er,schrecklichen Mißbräuche gar wohl bekannt waren.Derohalben stelleteich umständlich vor was vor einen grossen Schaden gantz Teutsthlanddurch diefeloen erlitten hätte; allermassm diejenigen, welche denen Rir-chen vorstehen sollen, Frösten Thetis nur mit weltlichen Sachenumgieng-n, sich auch bey denen reichen und einträglichen geistlichenGüchern lustig machten, und gute Tage schaffeten. Die Geistlichensagte ich ferner, griffen immer weiter, und würden noch alles ansich ziehen. Der grösie Theü in denen Reichs-Landen stünde oh-ne dem denenpriesiern zu, welche ein Stück Landes nach demandern an sich brächten. Der Reichthum der Llerisey hätte derRirchs mehr Schaden als Nugen gebracht indem die Priesterdabe? ihrer Rieche fast zu vergessen pflegten. Man solle aufdem Oucüin einen csuoaem machen, Rrafft dessen denen Prie-stern in Teutschland untersaget wäre, keine unbeweglichen Gü-ther mehr an sich zu bringen. Nicht weniger solle man an de,nen Kirchen, so bereits erbauet wären sich genügen lassen undübrigens dem Gottesdienst desto eyffrrger obliegen, bey wel-chem fast alles kaltsinnig zugienge. Arssem? solche IllllrmgnmidrvNKen-cht nvr dir Käyser und öle Temschen Fürsten, sondern esstimmeten auch viele rechffch -ssene7Ür dey, unter welchen adssn-verlich der schon -genannte Ery-Bischofvon lllA», aus dem Hausewallenrad, sich sehr angere.iM ft-m lieg-, die kcllrmgpon ix, Hauptund Miedern, das ist. von Sem Pabst an, biß auf den geringstenGeistlichen j« befördern.
Der Marqgraf.
Das wäre ein höchst-löbliches und Ruhm-würdiges Werckgewesen, werrhester Herr Varer' daferne man es hatte können zuStande bringen; und ich glaube gantz gewiß, daß wann nicht end'ich,
hundert