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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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972
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warteten. Ich fandemich im Lhurfürstlichen Habirbey denenSrän-den ein. Der Dom Prost zu Berlin, solenn von ^!ügu, führte inmeinem Nahmen das Wort, hielte eine Rede an die Stände, erinner-te sie ihrer Pflicht, und verlangte, daß sie mir, und meinen Erben,als ihrem natürlichen Herren und Lhurfürsten, die Huldigungleisten solcen. Die Prälaten antworteten im Nahmen derer Gtän,de, und versicherten mich, als ihren Lhurfürsten, ihres unterthänigstenGehorsams ; worauf diese mir mit aufgehabenen Fingern schwuren.Der Rach zu.Berlin machte bey dieser Huldigung einige Schwierig,keit, mufte sich aber gccomiuo^ren, als die Land-Stande darauf drun-gen, auch die vier Gewercke, nebssder Bürgerschaftr sich erklärten, mitVorbehalt ihrer Privilegien, den Eyd der Treue abzulegen, und dieHul-digung zu leisten. Nicht weniger beschriebe ich Balthasar« und dü-beln,. Gebrüdere und Fürsten von wenden, und Herren zu Wer!?,wie auch ihren Vetter, Christoph, Herrn zu wenden, als vollen vonder Lhur-Marck«Brandenbmgnach Berlin, mir daftldstdie Huldi-gung zu leisten, und ihre Lehen zu empfangen. Diese Meten sich auchnach ihrer Pflicht und Schuldigkeit ein, erwarteten einen gewissenTag, den ich ihnen bestimmete, an welchem sie mir schweren, folglich ihreLeye» und Hoheiten, mit allen ihren Leuten und Landen empfangensollen. Dieses geschähe am Tage derer eylff tausend Jungfrauen, daÄe Fürsten oder Herren von wenden und Werke , in ihren Wapen-Röcken, wie die v »iHlea selbiger Zeit zu thun gewohnt gewesen, erschienen,dreimal vor dem Lhurfürstlichen Thron niedergefallen, folgends sorangevor dem Thron aufdenen Rnien geblieben) biß sie erstlich die Erb-Huldigung geftl)woren, hernach aber um die Belehnung über dasLand wenden und die Herrschafft Werle angehalten gehabt. Nach-dem solches alles geschehen war, wurde auch alles nochma's schnfftljch ver-fasset, und gegen einander ausgewechselt. Ich zöge sie mittlerweile, gleichnachdem Huldigung und Belchnungs-^u, an meine Tafel, undäimittirte sie endlich mit vielem gnädigen Bezeugen.

Der Marggraf.

Also siehst man, wie groß und herrlich derjenige werden, und wie ihmalles gelingen muß, dem der Himmel günstig ist. Das sind auch die fl-'stesten und beständigsten Röniglichen und Fürstlichen Häuser,welche durch die Gunst des Himmels, oder vermittelst dessen Fügungund Schickung, gestifftet und gebauet werden; Der