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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
Entstehung
Seite
968
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ms Orts befaß hingegen, nebst meinem Bruder solisnve. annvch einengrossen baaren Schay,stunde auch bey denen Raufflemenzu Nürn-berg in einem ungemeinen Lreckr. und diese waren nahe bey derHand,trieben die vortrefflichste Handelschafft, und kunten die Gelder nichtnur zuLostmy , sondern auch zu bion, fgris uudbonäen, mit aller Be-quemlichkeit anschaffen. Solches alles wüste der Räystr, und sprachmich derohalben an, ihm noch eine grosse Summa Geldes vorzu-schießen, mit dem Erbieten, daß er mir dargegen eine weitereVerfchreibungaufdie Lhur-Marck-Brandenburg ercheilen wobte. Dieses nun war süst melnen Absichten gemäß. vre ich ohne diß he«gete. Denn ich hatte zwar bißhero die Stadchakerschasst, nebst derLandes - Obrigkeitlichen ^utorlrLt mit denen Einkünffren in derZNarck Brandenburg genossen; aber das völlige Eigenrhum mitder Chur und demEry-Lämmerer-Amt noch! nicht erhalten. Also warich um so viel desto geneigter, dem Räystr zu willfahren,daftrne er belie-ben möchte, mir das vollends aufewig abzutreten. was mir, in Betrach-tung der March Brandenburg, annvch adgieng und ermangette.Jchxroxonirtt demnach dem Räyservie Bedingungen, unter welchen ichdemselben die verlangte Summa Geldes leyhen wolle, stellete auch zugleicher Zeit vor wie leichrü'ch er diefelbeu emgehen könne,da wederer, noch sein Bruder V^ence;lsu5 männliche Erben hätten. DerRäyfn ließ sich darzu gantz willig finden, und die Lhuefürsten, derenLootsas dabey nvthig gewesen, willigten ebenfalls darein, dergestalt,daßdieser Importguts Handel seine völlige Richtigkeit erlangte. DerRä?-fer tkat es mit desto freudigemHeryen, weil er unsere nahrDerwand-schafft in Lonstäerstioli zog, und wüste, daß er an mir nicht nur einenFürsten, dessen Bruder feine Schwester zur Gemahlin gehabt, son-dern auch einen recht rreuenund ergebenen Freund und Diener hatte,den er zu der Lhurfürstlichen Oiguit«t, und zudem Besitz des damitverknüpfften Landes beförderte.

Der Marggraf.

Aber wie hoch hat sich die Summa belauffen, gegen welche ihr,werchester Herr Var.r! die Chm-Marck-Brandenburg erblichsn euch gebracht ?

Der Churfürst.

Diegantze Verschreibung desRäysers,anmich und Minen Bru-der