Druckschrift 
Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
Entstehung
Seite
948
Einzelbild herunterladen
 

- (943 ) DW>

keinesweaeS witgelastenen Äugen zu-, sondern machte emBündn-Dmit dem Rönig von Franckreich. Keafft dieses Bündmsjes fülleFranckreich denen Vier Rheinischen LhwMsLm m bas Land fal<len, und V^enceslgns wolle auf der andern Seite, son seinem Kö-nigreich Böhmen aus, ein gleiches thun, worüber diese Lhmfürsten,gleich Anfangs, in keinen geringen Schrecken und Rummergeriethen,auch denen Fürsten gute Worte gaben, ihnen deyzustchen. Ob ichnun wohl kernen vesondern -Haß wider Sen Räyftr ^Venceslsrim trug;machteich dennoch mit dem Landgrafen in Thüringen, uns Maeg«grafen zu Meissen, mgleichen mit meinen Schwägern und Vettern,denen Heryogen in Bayern,und noch andern mehr,durch wir uns dahin verbanden , daß wir die gefthehens AbjsyrmgVercheibrgen helsten , und das Reich wider alle Anfälle beschir-men wolren. Gleichwie sich aber andere Fürsten, und viele Re ich s-Srädre fanden, die des abgeftyten Räyftrs Parrhey dielten; alsosähe es zwar aus, ats ödes zu sehr grossen weirlärrffrigkeiten kom-men würde; zesoch man kante, dem ungeachtet , voetzero errakhsn.daßV^onLsslsus endlich würde Mwunqen feon einzupackeruDenn Franck-reich war. zu gleicher Zeit, mit Engeland m srmm Rricg verwickelt,und in Böhmen selber Herrschern qrwattige innerliche Unruhen. Jaso gar des abgesetzten v/ei>c«°-'si Bruder SiZislnun^u?, Röni« in Un-garn, hielt es unter der Handmit denen, weiche wider seinen BrudertX^enceslsum waren»

Der Marggraf.

Da hak man dir'Morte gar wMsppüciren und sagen können;Ein Reich, das mit sich selbst Ln Uneinigkeit Verfällst, das wirdwüste. Mitlerweile muß 8 iZi 8 rnuu 6 us ein sehr falscher Fürst geweseyseyn, weil er feines Bruders Untergang befördern helffen.

Der Lhurffrrst.

DerRäyser kku^ertus echuo sich, nebst eines ärmS«, nach Jea^lien, wohin ich oensekben begleitete, und dadev den sogenannten Römer-Fug führete. Hieraufgeristh ich, ^»ao 142 s. mit der Stadt Rochen-bürg an der Tauber in «inenRrieg, weil sie eine Landwehr rumtÄachcheil meiner (Nränyenaufgebauet hatte. Nachdem dieferRrieggeendiget gewesen,gieng ich nach Ungarn,demRöttig ^igismunäo,widerdie Türcken Hülffezu leisten. Ich befand mich daselbst Hey vielen Tref-