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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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947
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dem Gedächtnis; seines Vaters feind waren, der von einem gantz un-mäßigen Ehrger'y und Herrschsucht getrieben, solche krosses mach-te, worzu die Reichs-Stände unmöglich gutaussehen kunten, weil,daferne sie von statten gegangen wären,das ganheRömischeReich untereine äeipotifche Herrschaffr hätte verfallen müssen. Er wolle von derOst- See biß an Italien herrschen, und alle dazwischen gekegene Lan-de erblich und eigemhümki'ch besitzen. In der Absicht hatte er dieLhur-Marck Brandenburg bereits an sich gebracht, auch demLandgrafen in Thüringen, als Marggrafen zu Meissen, vielesUnheil zugefüzet, an denen Böhmischen Gräntzen grosse StricheLändereyen erhandelt, und dem Rönigreich Böhnren einverle-bek-Ein gleiches hatte er mit Schlesien und dem Lande Lausitz gethan.Auf die Heryogthümer Oesterreich und Steuer machte er nicht al-lein einen Anspruch, sondern Hub auch die vomRayser truclolpbv ge-schehene Belehnung wüccklick ouf, und belehnete sein Haus damit un-term Vorwand, daß feinen Vorfahren, denen Böhmischen Rönt-gen dieselben Lande, womit sie vom Räyferkicvgiito,ordentlich undrechtmäßig belehnet seyen, zur Ungebühr wären entzogen worden.Wider Lüneburg, Pommern und Mecklenburg gieng RäyserL3roIu8 I V. mit gleichen Gedancken schwanger , und es schelltet, eaßes ihm nur an dee Zeit und Leben gefehlet, alle seine Anschläge aus-zuführen, und ins Werck zu richten. Solches nun muste seilssSohn,der'xser ^enceslsuz ent-elttn, der im übrigen auch in der T bar ei-nige Untugenden an sich gehabt. Absonderlich machte er sich rwt vie-len schlechten Leuten, und so gar Scharffrichtern, allzugeme-n,rmdgieng sehr vertraulich mit ihnen um, worüber er feinen Kessel dermas-sen vrrlvhren, daß ihn auch der zu Prag, einstmals, durch sei-

ne Diener sr-^nren, undzurgefanglichen Verhasst bringen lassen,wannenhervdie Lhurfürsten des Reichs einen solchen Räy'ec längernicht haben wolten, sondern versammleten sich Hnno 1400. zu kkcwlsan dem Rhein und Lohn,allwo sie ^Venceslsum des Reichs ver-lustig erklärten, und dessen grösten Feind, Heryog Friderichenvon Braunschwerg, statt feiner erwehleten. Wiewokl derneueRäyser ward Ln eben dem Jahr ermordet; worauf die Lhmfürstenzu einer neuen kVahl schritten, und den Pfalygrafen l^l-pertum zumRäyser machten, welches er auch zehen Jahr geblieben ist.

xvenceslgus seines Orts sähe dem, was die Lhurfürsten tbaten,

keines-