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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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wen - mükhige kriüericus XVillielinn? der Grosse , in welchem dieRlugheir und die Tapfferkerc des ^ckillis vereinbarst ge-

wesen, nicht nur den vorigen Glany des Chur-Hauses wieder herze-gestellet, sondern ihn auch vortrefflich vermehret, biß ihn endlich derweiß Röttig kricisricns l.zufturr Vollkommenheit gebracht, undseinem Sohn, dem jetzigen Großmächrmst-regierenden Röm'g zumErbrheil hinterlasftn. Von solchen Veränderungen, die sich in 1 oc>.202. biß Zoo. Jahren ereignen, wollen wir denmach jetzo weiter nichtreden,sondern nur von denenjenigen, die sichln einer weit kärger» Zeit,und zwar von einem biß dreyßig Jahren her zugstragen haben. Manwerffe z.E. seine Augen aufRußland, und halte dessen gegenwärti-gen Zustand gegen denjenigen, worinnen es sich vor dreyßig oder sünffund dreißig Jahren befunden. Odaß doch ein Lief - und Inger«manländer, der vor dreißig Jahren gestorben, Erlaubmß hält infein Vaterland Mücke zu kehren! Was vor Augen würde derselbe nichtmachen, wann er an statt derer Schwedischen Soldaten lauter Rufsen erblickete, undan statt einer elenden Gehänge, we che Schang»rerney, oder die neue Gehänge geheissen, worinnen nur etliche schlechteHütten gestanden, eine grosse, prächrige, mächtige und feste Sradt,St. Petersburg genannt, welches nnnmehro die Ke 66 enh des Rußi-fchen Monarchen selber ist. Jetzo, zu Ausgang des /grnwrli desl yrKten Jahres, sind es just z. Jahre, so stunde Rußland, und dieconPisntten Provintzien, annoch unter denen ^nlpicüs eines dererVortrefflichsten Monarchen, die jemals auf Erden gewesen, nem«lich unter dem Sceprer keni des Grossen, vor welchem ein ziemli-cher Theil des Erdbodens zitterte. Hernach bekam es «ine Ray-serin, welche, aller Menschen Augen und Rlugheie zusammen zehenoder zwölffIahre zuvor, da der Lzaarowiy noch lebte, und in Gna-den stmrde, nimmermehr hätte sehen und errathen können. Gleich-wohl ist diese grosse Rayserin als eine Gabe und Geschencke desHimmels vor Rußland anzusehen, weil unter ihrer Regierung dieMonarchie eines tiefen Friedens und aller Glückseligkeit genossen.Don neun Monaten her hat Rußland schon wieder eine gantz ande-re Gestalt. Es sitzet ein junger Rayfer auf dem Thron, welcher ei-ner neu-aufgeFangenen Sonne, zu der Zeit, wann der Himmelvon allem Gervolcke befteyet, nicht ungleich ist. Denn gleichwie diestdenen Sterblichen einen schönen Tag ankündiget und verspricht; alsohat sich Mch Rußland von der Rktzhtik, csgscikö «nd ungemeinen

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