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Utttz VStt Rauffuttg, ein bekandter Meißni-scher von Adel und Churfürst Friedrichszu Sachsen, des Sanfftmüthigen, gewesenerHof - Marschall, der seinem zu Kriegs, und, Friedens , Zeiten erworbenen Ruhm, durchRaubung der deydcn Sächsischen PrintzenErnst ukidAlbrechts, einen ewigen Schand-Fleck angehänaet hat, stund für kurtzer Zeitin dem Reiche derer Todlen an dem Ufer einesSchiff- reichen Flusses in tieffen Gedancken,und sann seinem auf der Welt gehabten Schicksaal dergestalt nach, daßer darüber einmahl nach dem andern wchmüthig zu scuffHen anfieng.Indem eraber wieder zu sich selbstenkam^ und bey sich crwegcte,daß manein erlittenes Unglück durch allerhand melsneboHsche Betrachtungenüber dasselbe dem Gemüthe nur desto tieffer eindrücke, und davon wei-ter keinen Vortheil habe, als daß das Hertz mitten unter den fanfftenRosen einer unschuldigen Lust und Vergnügung von den empfindlichenDornen einer unruhigen Bekümmerniß gestochen werde, wandte er sei-nen Fuß von dcm bißhero betretenen Ufer nach einem daran stossendenLust-Walde zu, sich darinne durch einen angenehmen Spatzier-Gang,unter den schattichtenZweigen, ftinertraurigen Gedancken zu entschlstgen,und lieber denen lieblich singenden Vögeln. als seinen bekümmerten Ge-dancken länger Gehör zu geben.. Aber kaum war er ein wenig in diesebelaubte Einöde hinein spatzieret, und hatte nach Art eines von Unmuthund Kummer eingenommenen Müschens alles und jedes, was ihm zu
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