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-rauchet,wird finden,daß sie viel leichter werden,als dieselben Anfangs ge-wesen sind.
Es wäre also zu wünschen , daß grosse Herren, dem allzuhäuffigenGold - und Silber-Tragen einigen Einhalt thun möchten. Glaubet ihraber,mein lieber Heryog! daß ein Reicher,der ausser seinem Reichthumkeine Tugenden, keine Geschicklichkeit, und keine (Qualitäten hat,von an-dern Leuten in wahren Ehren gehalten werde?
LL8^K.
Daß man einen solchen Reichen,der an Tugenden, an guten tzm,!!-täten und Geschicklichkeit arm,in wahren Ehren halte, und demselben vonHerben kelpHst erweise,das will ich eben nicht behaupten. Aber Geld istdoch,wie ge'agt die Losung , und man stellet sich mm wenigsten äußerlichehrerbietig gegen einen Reichen an , liebkoset demselben und carelliret ihnaufalle Weise. Absonderlich kan man durch Geld zu hohen Titeln undLK-U KSN gelangen,wie solches alles durch ein Liedlein angezeiget wird, webches also lautet:
i.
Hier trägt ein Esel Geld:
Drum muß ich mich vor seiner Hoheit bücken.
Denn,was die gantze Welt,
Vor ihre Losung hält,
Das findet sich aufseinem starcken Rücken.
Ich schicke mich darzu,
Ihr Freunde, lachet nicht,daß ich so höflich thu»
2 .
Lon jour, du güldnes Thier!
Dein schwerer Sack geht über weise Leute.
Drum tritt ein Knecht herfür,
Du adeliche Zier,
Der sich verliebt in diese kluge Beute.
Ach gieb mir diesen Schein,
So will ich vor der Welt,gelehrt und selig seyn.c!XVll.Lmr. Uu Z-KottlM