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sre/daß ihre Tochter übel solre gehalten werden, wolte sie dieselbe ,lieber ieyo in den küllro stürtzen, und solche nebst ihrem Unglückaufeinmahl erträncken ; unterdessen aber gleichwohl das Äestehoffen.
Nebst diesen Gemahlinnen hatte ich über 500. Llizüs oder Bey-fchläfferinnen. Denn wo man eine besonders schöne Jungfer,oderSklavin.im Lande ausforfchen oder kaussn kunte, verschaffete man, daßsie mirzugebracht ward. Die LKsnen und vornehmsten Herren selberführten mir ihr« eigene, oder ihrer Freunde Tochter zu, um dadurch meineGnade zu erwerben. Es musten aber die Jungfern und Mädgen,wannsie mir lieb seyn sollen,nicht über achtzehen Jahre alt seyn. Ich hatte denGebrauch, daß ich bißweilen derer ärmomschen Christen Häuser,zu issa-bga durchsuchen, und die schönsten Mädgen, so unter zwö-ffJahren, inmein Frauenzimmer nehmen ließ , damit ich ihrer Jungferschafft versi-chert seyn möchte, wannenhero die Armenischen Christen, solchem vorzu-kommen ihre Töchter. wann sie schön waren, noch ehe sie mannbar wur-den verheyratbeten.und Männern deylegen ließen.
Bißweilen nahm ich mein gantzes Frauenzimmer mit auf die Jagd.Wann aber solches geschähe, muste allemal, etliche Stunden zuvor, derl2grt2i,oderBefehlichshaber, aufdenenGassen , durch welche dasFrauenzimmer ziehen solle es ausruffen,damit die Leute sich in denenHäu-fern hielten, so lange biß der Zug sorüder war- Diß ist in Persien, wiebey dem Grvß-Türcken der Gebrauch, daß, wann der König mit seinemFrauenzimmer aus will,sich niemand aufdenen Gassen, oder auf einemBüchsen Schuß weit von ihnen, darff sehen lassen, oder er wird als einHund niedergeschossen; ohngeachtet die Weiber alle in verdeckt n Kä-Oen,aufCameelen hinaus getragen werden so,daß man keine zn sehen be-kommen kan. Der König reutbet mit seinen Hof Leurhen eine HaldeStunde voran; die Weiber aber mit denen C-^aunen oder Verschnit-tenen,hinten nach. Wann man in das freoe F-lö kommet, setzen sich dieWeiber zu Pferde, führen Bogen,Pfeile un Fa?cken, wie oie Männer.Da müssen dann alle Herren und Diener auf eine Viertel Meile vomKönig , welcher sich mitten unter das Frauenzimmer bemebt.abweichenund alleine reurhen. Wann die Jaad angehet, darff niemand, aufeine Meile und drüber sich sehen lasffn. M'tlerweile halten die Her-ren ihre besondere Jagd, und wmwn so lange , biß das Frauenzim-mer wieder in die Kästen geschaffet, und sie der König durch ei-
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