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Raust du nicht Zusehen,wann man die bösen Buben straffet?ließ ihm auch alsovald den Kopff vom Leibe herunter reisssn.
Meine Mutter fände sich abermahl ein , mir wegen des vielenBlutversiessens eine scharffe Lehre und Vermahnung zu geben. Alleinsie kam sccurst zu Unrechter Zeit. Denn ich war besoffen,zog meinenSäbel und mgssgcrirte sie. Als ich wieder nüchtern war, schamete ichmich der Tdat freylich gar sehr,wolte auch nicht haben,daß sie denen Leu-ten bekannt werden solte,sondern ließ ein Gerüchte ausstreuen, als ob mei-ne Mutter an der Pest gestorben wäre.
O entsetzliche Missethat ! Also habt ihr euch dem grausamenkleroni vollkommen gleich gemachet. Unglückselig sind demnachdiejenigen Leiber zu nennen,welche dergleichen klootlra tragen und gebä-ren , die so vielen unschuldigen Leuten, auch ihnen endlich selber tscsi wer-den müssen.
LLk'I.
Nachdem der Rück. Marsch aus dem Türcken,Krieg vollendet,und ich wieder zu lssgkgn angelanget war ließ ich die Söhne derer beydrnHingerichteten Lianen,als des Reichs - Canßlers und Groß - Marschalls,vor mich ruffen. Zu diesen sagte ich: Ich habe eure Väter umge-
bracht, was düncket euch dabey ? Des Groß,Marschalls Sohnantwortete frisch : was Vater ? der Röm'g ist mein Vater. Die-sem wurden alle Güttzer seines Vaters,die sonst in dergleichen Fällen,demKöniglichen kiseo heitngefallen sevnd , wieder verehret. Des Rekchs-Canhlers Sohn hingegen.der von Natur sehr furchtsam gewesen, stundebestürht da.kunte nichts antworten und blieb also des gantzen VäterlichenErbtheils beraubet.
Wegen meines grausamen Tyrannisirens und Blutvergießens,stunde man mir wircklich nach dem Leben, und es wurde mir heimlichGifftbeygedracht,welcher aber,weil er nicht starck genug gewesen, nur in einezwey monatliche Kranckheit ausgeschlayen. Als ich wieder genesen war,forschete ich nach dem Thäter, und versprach demjenigen grosse Geschen-cke.der mir die Sache entdecken würde. Da kam eine Magd aus demFrauenzimmer,welche sich mit einigen von meinen <7oncubjnen verunwil-liaet hatte,und saü te,l'ch hätte den Gifft aus dem Frauenzimmer be-kommen , und meine Muhme des isg^n« Wittwe, wäre die
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