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Zhr habt also weit mehr Tollheit und Lrutsiität, als wahreTapfferkeit und Klugheit , vor Lruan blicken lassen. Bewahredoch GOtt! Wann man vor einem jedweden Platz, wie Krugn ist,funfftzig tausend Mann sitzen lassen wolle, woher sollen endlich genugSoldaten kommen ? Ader saget mir doch, was hinter der Gewohn-heit stecket, daß ein König von Persien , wann er zu Felde ziehet,gemeiniglich seine Mutter milnimmet. Schon die alten Persiani-schen Monarchen haben solches gethan , wie aus dem Cums zu er-sehen , und bey denen neuern Königen ist es noch nicht adgekommrn«Indessen ist doch eine Mutter ein Lmbarrss, den man lieber zu Hauselassen solte ; wie dann alles Frauen Volck , überhaupt, nichtsim Felde nutzet.
LLkl.
Weil sich die LKgneii,8ult3kie!i,und Grossen vlelmähls nicht un-terstehen dörffen, einem Scligcli.wann er zornig ist, und im Zorn et-was bestehlet, Vermahnungen und Vorstellungen zu thun, so ist es zueiner Staats-kl-rxime worden, daß die Königliche Mutter, so langesie lebet, sich dem Sohn immer an der Seite befinden solle , damitman sich-, im Fall der Noth, an sie ^resisten, selbige hernachaber demL^cb ein Wort sagen könne, weiches zu sagen andere sichnicht erkühnen börsten.
O elender Zustand Wann sich die gröstey Männer des Hofesnicht unterfangen börsten ihrem Herrn, zu allen und ieden Zeiten, nölhigeund heilsame Vorstellungen zu thun.
§Lk?l.
Nachdem alft meine recht sehr geschwächet gewesen,auch die besten und erfahrensten Kriegs-Häupter dahin waren, wü-ste ich mich zurücke ziehen ; worauffsich die Türcken Wiedereinfan,den, LsZcisö. oder Babylon, von neuem belagerten , und es aucheroberten. Aufmeinem Rück, Marsch aber verübele ich annoch ver-schiedene Grausamkeiten.
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