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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende: In einer Fortsetzung und Vollendung der nechst-vorhergehenden, zwischen dem mächtig und prächtig gewesenen ; aber doch unglückselig gestorbenen, türckischen Käyser, Bajazeth I. und dem persianischen Schach, Sefi, welcher dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die Historie des Letztern, folglich erstaunenswürdige Hinrichtungen und Mordthaten ... enthalten ...
Entstehung
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chrGebäude, setzen, ja ganlze Städte ervauen lassen,und sich gegen dasLand also erzeiget daß die Persianer, vielleicht noch heutiges Tages, beyErwehnung seiner,nach ihm ieufftzen. Seine Leihen- verlegte er nachlipglign,und führte daselbst eine gute ?okcey ein, gieng such öfftsrs.in ver-stellter Kleidung,unter denen Leuten hsrummnd »Kssrvirte , ob es auch imHandel und Wandel recht zugienge, deßwegen er bißweilen selbst, iuco-Zniro.etwaskauffte oder verkauffte.

Einstmals fand er einen Fleischer,und einen Becker, welche beyder-seits falsches Gewicht führten. Damit ließ er gleich einen feurigen O-fen.und einen grossen Brat ? Spieß zu rechte machen; und nachdem diebeyden Betrieger durch die gantze Stadt herum gefüdret worden, wardder Becker in den glüendenOfen gestüchrtmnd der Fleischer lebendig amSpiesse gebraten.

O löblicher Scksck Lb38! Deinesgleichen hat Persien vieSeichtnicht auf dem Tbron gehabt. Denn welcher König und Fürst sich umRecht und Gerechtigkeit bekümmert,der erfüllet die Haupt - bunökon ft,',ner hohen Würde« Man solte zwar meynen,Sck3k ^bs8 habe zu scharffwider den Becker und Fleischer verfahren' es ist aber nicht. Denn die-jenigen,welche,wissentlich,falsches Maaß und falsches Gewichte führen,sind noch ärger als Diebe, die man , um des Diebstahls willen, an denGalgen hänget-

8Lk?j.

Unter die Armen ließ Schack äba8, beständig , gar ein reichlichesMmvsen austheilen. Darm hakte er insonderheit diejenigen Emkünfftecielkmret,welche aus eenen Huren - Häusern gezogen wurden. Denner pflegte zu sagen,was man denen Armen gäbe, das müsse nichtvon andern erpresset, und mir ihrem Widerwillen empfangenwerden. LAun aber gaben die Uncerchanen allemal ihre Ooa-iributicm mit grosser B schwehrde. was aber die Leute in sol-che borcici.-; trügen,das wäre ein freywilliges Gpffer.

Denen Christen war 8ck38 ^K-,8 nicht abhold . sondern ließ sie inallen fernen Landen, wo sie sich erabkret hatten , in voller Freyheit. Erbesuchte dann und wann, bas äugultiner-Closter zu llpgkgn, ließ auchdie Mönche brßweikeriFes Nachts,zu ihm kommen ; und wann sie ge-dachten,es würde ihren Kopffkosten, so ckwimrte er sie mit vieler Gnade.

Manch-