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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem türckischen Käyser, Bajazeth I. der von seiner weltlichen Hoheit so tieff herab gefallen, daß er sein Leben, als ein Gefangener, in einem eisernen Käfig, elendiglich geendet, und dem persianischen Schach, Sefi, welcher in dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die über alle Massen denckwürdige Historie des Bajazeths, folglich eine Erzehlung grosser Grausamkeiten ... enthalten ...
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VN, der sie auch dem Griechischen Käyser versprach. Verschiedene 8ul-rsns von meiner eigenen Keügion, die ich in heffrig versorgte, und sie

von Land und Leuten verjaget halte, aäcirellltten sich ebenfalls an den nmerign,und erhielten insgesamt die Versicherung, daß er meinen Hoch-muth ehestens dämpffen wolle.

Daß dieser ^amerign ein Schäfer-Bauers,Knecht gewesen, dersich Anfangs aufDiebereyen und Raubereyen geleget, nachhero aber vondem blinden Glücke dermassen erhoben worden, daß er sich einen grossenKäyser genennet,auch manchmahl mehr als eine Million Tartarn,und an,dere Kriegs-Völcker.in seinen Diensten stehen gehabt, mit welchen ergantz äliea durchzogen,geblündert und beraubet,das ist bereits aller Weltzur Gnüge bekant, wann enhero ich nur diejenigen Händel erzehlen undberühren will,die ich mit diesem lahmen,seltsamen und lächerlichen kroll-ten des blinden Glücks gehabt habe.

Schon von langen Jahren her, fo offt ich etwas von dem i'smer-lsn.seinem Ruhm und seinen Thaten hörete, empfände ich allemahl einenEckel, murrete des mir selber aufihn , und stieß auch wohl hefftigeSchmach-Reden gegen denselben aus. Solches rühme daher , weilich nicht hören kunte, daß mir Lemand aufErden gleich, oder wohl gar,an Thaten,Macht und Herrlichkeit überlegen seyn solte ; wie solchesgleichwohl ksn» von dem lamerkli in der gantzen Welt ausposaunete.Es kan auch wohl mein Hertze ein heimliches ?reüemimenl von dem Un-glücke gehabt haben.in welches ich dereinstens,durch diesen Mann, gestür-tzet werden würde, weßwegen ich seinen Nahmen niemahls nennen hörenkunte,ohne daß mir die Haare zu Berge stunden. Er war im übrigenwohl ein Mahomrtaner; LKerlrte aber gar sehr von der Türckischen ke,liAion.und liebte die Christen weit mehr, als einem Mahometaner zu thun

^"^Nachdem sich der Griechische Käyser,Lmsnuel kalg-ologvs, besag-termassen an den ismerlgn sZtlreHiret, und gebeten hatte, daß er ihn inSchutz wider mich nehmen möchte; worgegen Lmsnuel versprochen, dasGriechischeKäyserthum, als ein Lehn, von demIsmertzoanzunehmen,und führohin zu besitzen; suchte i^merlsn unter allerley Vorwand anmich zu kommen. In der Absicht schickte er eine Gesandtfchafft an mich,in das Lager vor Lonstantmopel. Solche wolle ich Anfangs nichteinmal erkennen,noch vor mich lassen. Als es aber aufZureden meiner