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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem türckischen Käyser, Bajazeth I. der von seiner weltlichen Hoheit so tieff herab gefallen, daß er sein Leben, als ein Gefangener, in einem eisernen Käfig, elendiglich geendet, und dem persianischen Schach, Sefi, welcher in dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die über alle Massen denckwürdige Historie des Bajazeths, folglich eine Erzehlung grosser Grausamkeiten ... enthalten ...
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ihr eures Orts angeführet,wie man euch gefaget, es habe solche Stifftungmehr das Fell des 6ic!eons,als das von dem lalone aus Lolcliis geholte,zum Grunde,wannenhero es nicht schaden können, daß wir einander rech-te Erläuterung von der S che gegeben. Indessen bleibe ich nochmahldabey, daß das Güldene Fell zu (Hclns die Stifftung des Ritter-Or-dens verursachet,und nicht das Fel! 6ic!eons. DerTite! und die Wor-te vom Güldenen Vlr-ß scheinen die Frage selber gantz klar zu ent-scheiden. Denn das Fell 6i6eonz hat nichts Güldenes ÜN sich gehabt,wohl aber das zu Oo cki;, worunter der gantze Schatz des KönigsLteszu verstehen ist. Ja ich bin der Meynunqchaß man bey Stifftung diesesweltberühmten Ritter-Ordens n cht einmahl an das Fell 6i6eon8 ge-dacht,weil zu denen Zeit n d-s Stiffters'die Bibel, von denen Christen,nicht sonderlich gelesen, sondern gemeiniglich unter die Banck gestecketworden.

LM.

Ich habe die Sache erzehlet.wie ich sie gehöret; bin aber nicht geson-nen . die Meinungen und Einfälle anderer Leute mit Hartnäckigkeit zuüelenöiren.

Von dem Grafen von kegulort,welchen der Herßog von Burgund,Zobanncs. wie gesagt, erbeten.daß ich ihn nicht mit niedermshekn lassen,mag ich allhier annoch zu melden mich nicht entbrechen, wekchermassen er,nach der Zeit,Obristek Oubern3tor zu Oenua worden, und viele scharffeLxecutione? an vornehmen Leuten verrichten und sie hinrichten lassen.Nachher» hat ex mit dem Fürsten zu Bantus , aus dem Hause (Zonrsgg,aufLeid und Lebenau Fuß gekämpffet. Ob er nun wohl, als gkeicherge-stakt schon gedacht,eine grosse starcke Person, der Fürst von Klsmus abergar klein gewesen; so hat dennoch der Fürst den Sieg behalten und denGrafen von keaulort dahin gezwungen , baß er ihm angeloben müssen,Zeit seines Lebens, nimmermehr, einenHarnisch oder Pantzer an seinenLeid zu legen.

Der Griechische Kayser^mgnue! hatte sich, schon von zweyen Jah-ren her,ebenfalls heimlich mit8iZismunclv, dem König in Ungarn, widermich verbunden, welches ihm aber nicht wohl bekommen. Denn ichthat ihm allen nur ersinnlichen Tort an, und verwüstete fein annoch übri-ges Land,wolle ihn auch nicht tlrehr vor einen Käyser erkennen. Als die

Christ-