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Wencc ftyn, und ein recht starckes Kriegs-Feuer in Europa erregenmöchte. Denn obgleich der Krieg in denen Landen, wofein Hiestl um wircklich aufschlaget, und seine blutigen 8ceneneröffnet, das gröste Unglücke ist, so sich ereignen kan; so ist eres doch nicht in Ansehung dererjenigen Federn, welche von derHistorie kl oketlion machen, courrail e, vor diese ist der Krieg
pro6c3!)!e> und koui-mret ihnen stattliche dtmer'e zu schreiben.Fristet ltlln die in Spanien aufgegangene Kriegs-Flamme um sich,werde ich nicht ermangeln die wichtigsten Begebenheiten, allemal,^ in meinen Todten-Gesprächen, mit anzumercken, auch darüber ver-
L l-mnfftig und bescheiden zu äil'curiren. Jedoch wünsche ich meiner
k Gespräche halber gar nicht, daß Krieg in Europa seye. Wohl
l aber wünsche ich recht hertzlich, daß GOtt aller Europäischen
kuissancen und Potentaten Sinnen urrd Gemüther zum Friedenst lencke, und solchen, absonderlich innerhalb denen Gräntzen des
> ^ Römischen Reichs, blühen lassen, die in Spanien ausgebro-
M ^ chene Flamme aber ehestens wieder dampffen wolle! Denn die
k Historie istnoch lange nicht erschöpffet, und die Zeit brütet, wann
^ gleich die Degen in derScheide stecken bleiben, und gäntzlich dar-
innenverrosten, doch immer andere Dinge aus, womit ich meineGespräche bereichern kan. Aber L propog! nach Standes-Gebühr angesehener und geehrter Leser!
Eilt oder zweymal ist es geschehen, daß gewisse Materien,in meinen Gesprächen, wiederum berühret worden, von denenman sonst auch schon, in diesem Wercke, einiger masten, gehan-delt hat. Z. E- in denen drey kurrevuen, zwischen dem letztver-storbenen Churfürsten von Bayern, und dem Hertzog von Bur-gund, Carl dem kühnen, stehen verschiedene, dem Hertzogbetreffende Dinge, welche länger als ein Jahr zuvor auch in denenLlurevuLn zwischen L.uäovico XI. Körrig Volt Franckreich, undVem8uItün2iHtn, mit vorgekommen; und das hat mir von eini-gen als etwas ungebührliches ausgeleget werden wollen. Allein