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Denn habe ich drey genüget, nemlich : ^ri-, , welche im
ràtio i 66 r.auf die Welt gekommen, und 1689. gestorben, nachdem siean den König von Spanien, Lsroium li. verheyrarhet gewesen, von dem sieaber keineKinder erzielet.Dannpbiüppum csroium.Herhvgen vonVaiois,der ä»ncr l 664. aus meinem Leibe gegangen,und älter nicht als zwey Iah.re geworden. Endlich aber noch eine Prinheßin, die àno r S 6 s. geboh-ren, und in eben dem Jahre wieder gestorben ist.
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Es ist gut, daß solche eure drey Kinder todt, auch gestorben sind, ohnewiederum Kinder zu erzeugen. Denn die Welt ist argwöhnisch, und siewürden den Verdacht, den ihr euch, Prinheßin! eurer Unschuld ungeach-tet, durch den Umgang mit dem Grafen von Quickes zugezogen, jederzeithaben tragen und entgelten müssen. Die Prinheßin, welche euch in eu-rem Ehe-Bette nachgesalzet, und biß auf diese Stunde noch lebet, hat ih-ren kelpeLì besser in acht zu nehmen gewust, und niemand weiß ihr nachzu-sagen, daß sie jemals heimliche Vitiren oder Liebes-Briefgen, von einemandern, als ihrem eigenen Gemahl, angenommen habe. Sie ist càlor-tâ Lütäbeck, eine Tochter des ktclormirten Churfürstens zur Pfaltz, LsroliLuàovici. hat sich zur Römisch-Catholischen Religion bekannt,und denheutigen Herhog von Orleans, Regenten in Franckreich mit ihremGemahl erzeuget, solle sich auch, ihres siebzig-sährigen Alters, und ri.jährigen Wittwen-Standes ungeachtet, noch ziemlich munter und frischbefinden.
Noch eine Lehre, Prinheßin ! fliestet aus eurer Historie,und zwar vorgrosse Printzen. Diese können daraus erkennen lernen, welchermassenihr hoher Stand sie keinesweges LspevLm gute Aufsicht über ihre Ge-mahlinnen zu tragen : dieweil es nichts unmögliches, daß solche, durch dleEitelkeit und den Küßel ihres Hertzens, vielen zu gefallen, nicht sollen ver-führet werden können,(Wellen, Schmeichelten und Liebkosungen,von einund anderm Hof.Qavàr anzunehmen ; wie auch, daß sich Hof-Oavskersfinden, welche, ob schon mit Gefahr ihres Lebens, kühn genug sind, ver-mählten und un sermähltenPrintzeßinnen von der Liebe etwas vorzuschwa-tzen, wann man ihnen den Zügel akzuweit schießen lässet, und die Gelegen-heit darzu nicht benimmek. Nunmchro aber ist es Zeit, daßichmichzumeiner Historie wende.
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