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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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Stunden zuvor ihr Leben zum Pfande gesetzehdaß es keine Gefahr mi! mishabe, sprachen nunmehro, ich seye ausser Hoffnung. Die Kälte, so manan denen äussersten Parchien meines Leibes spühme, wäre der kalteBrand, und man solle mich nur mit dem Heil. Abendmahl versehen lassen»Die Königin,samt der Gräfin von 8vill»ns, wie auch die v» und àà-lesiisn, fanden sich gleichfalls ein mich zu besuchen. Mein Gemahl hattemich noch keinen àmem. seit dem ich mich zu Bette geleget, verlas-sen, sondern faß oder stunde beständig vor dem Bette und wemeke.

Als der König vor mein Bette trat, sprach ich zu ihm, daß er nun-mehro bald die getreueste Magd und Dienerin vermehren würde, die er je-mals gehabt. Er antwortete darauf nach seiner gewöhnlichen Leutselig-keit, und fügete hinzu, daß er sich über meine Standthafftigkeit und uner-schrockenen Muth verwundere. Ich erwiederte, welchermassen ich denTodt niemals gefurchter hätte, aber wohl, daß ich die Gnade Seiner Ma-jestät verliehren möchte. Die Kleàicos betreffende, waren und blieben sieM>h ausser sich selbst, dergestalt, daß sie nicht wüsten, wie sie es mit mirmachen oder angreiffen selten.

Nach einer Verweiiung von ohngefähr anderthalb Stund,nahmder König Abschied von mir und weinete. Ich sagte,er solle nicht weinen,weil er mich anderergeftalt ebenfalls zaghafft machen würde, und könnteer im übrigen versichert seyn,daß die erste Zeitung, so er des Morgens zu ge-warten, Nachricht von meinem Todt seyn werde.

Meine Nase, die ohne diß nicht groß gewesen, verfiel zusehens, undve kroche sich gleichkam. Man legte mich wieder in das grosse, neu-über-zogene Bette, und da befiele mich ein greulicher Schlucken, wannenhersich sprach, es seye der Todres-Schlucken. Ein sehr berühmter Geistlicher,Namens keuiller. fand sich ein, und hielt eine scharffe Buß-Rede vor mei-nen Ohren» Vor diesem legte ich nochmals eine Oenerai - Beicht ab.Hiemechstwar ein espuciner, der mein orààer Beicht-Vater gewesen,Angekommen, welcher mir viel daher plaudern wolle. Allein weil ich wir-ste,daß seine vifcurie nichts geschicktes in sich führeten, sprach ich, er solleschweigen, und den keuàl reden lassen.

Der Englische àdâtsàur ermangelte ebenfalls nichtMch 8r.LIouäzu kommen, mich in meinem Zustand zu fthen. Mit diesem redete ich vonmeinem Bruder, cisroio ir. und bat den àb-ssàur, ihn zu versichern,daß er an mir eine Person verlöhre, die ihn über alles in der Welt liebe.

Der àbsMsur ftagte, ob ich dann seye vergifftel worden? welche» ich

Z»t ir 3 bejahe-