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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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, daß das Schloß allda Walhen haben möchte, damit er solches nachSchweden schieben lassen könnte.

Die Käyserlichen hausseten mitlerweile übel in Sachsen, wannen-hero 6uàvu8ààotpkus. auf inständiges Ansuchen des Churfürsten vonSachsen, sich entschlösse zurücke nach Sachsen zu gehen, und derer Fein-de Wuth daselbst zu dämpffen. Über diese kesàà beirübele ich michLermassen, daß ich mit der grösten Traurigkeit von dem König Abschiednahm, gleich daraufmit einiger Unpäßlichkeit befallen ward, und in sol-chem Zustand zu Mayntz,allwo Schwedische Besatzung lag,anlangete.

Indem ich mich nun allhie befand, liefdie höchstschmerhliche und un-vermmheteZeitung einchaß Luttai à^ossiiuschey Lühen in Sachsen,alsein Held vor seinem Feind,mit demDegen in der Faust,geblieben seve.Obnun schon der Gallen-Tranck dieser Zeitung, wieder mit dem Zucker derNaäwicht, von einer, durch die Schwedischen Waffen, des Todts ihresKönigs ungeachtet, zu gleicher Zeit erfochtenen herrlichen Vjâoà, ver-süßet gewesen; empfand ich dennoch von dieser Süßigkeit nicht das ge-ringste, sondern schmeckele nur den Gallen,Tranck allein, den mir dasfeindselige Geschicke abermals durch eines Königs Todt einschenckete, aufdessen ferneregrosse Thaten ich so starcke Hoffnung gebauet hatte. Dan-nenhero vermehrte sich meine Kranckheit, durch die unmäßige Traurig-keit dermaßen, daß ich ihm noch in eben dem Monat, da er seine Reiseaus der Zeit indieEwigkeit,angetreten,und zwar den r 9. ttovcrà. 16z 2.rn dem z6. Jahre meines Alters, nachfolgen, und hiemit mein unglückse-liges Leben endete.

d^irol.u8 l^uoovicu?.

Allerdings mein Vater! seyd ihr unter die Zahl derer unglücklichenPrinhen zu rechnen, zumal da ihr in dem L-à euer Leben beschließen undso frühzeitig aus der Welt scheiden müssen. Hättet ihr euch nicht so vielekiaxrm durch die Böhmische Cron zugezogen, würdet ihr vielleicht nocheinmal so lange,als geschehenen der Welt mit aller Churfürstlichen Herr-lichkeit und Vergnügen, gelebet haben.

kUlvLrricus.

So lange als es heißet Vielleicht, ist es noch eine sehr ungewiße Sa-che, ob einer ,der in Verdruß stirbet, noch länger gelebet hätte, wann ergleich niemals etwas anders als lauter Vergnügen empfunden haben

möchte.