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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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521
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Bärin verwaltet, und die Kinder biß dahin erzogen und aufgebracht:als ließ ich den Knaben taufen und lolepb nennen. Man gewöhnete den-selben alsdann, auf zweyen Beinen zugehen, und er musteHsltzin dieKüche tragen; die Polnische Sprache aberwar ihm unmöglich beyzu-bringen. Kam er bißweilen in den Wald, so kannten ihn die Baren al-sobald, daß er einer, gleichsam, ihres gleichen war, und liessen ihn un-beschädigt unter sich herum gehen; welche wahrhaffte Begebenheit al-lerdings unter die wundersamen Dinge der Welt zu zehlen ist.

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Es ist aber Schade, daß ihr den Knaben gleich zu einem Hoth-Trä-ger in der Küche gemacher. Die ritterlichen Lxercius hättet ihr ihm sol-len lassen beybringen, und alsdann sein Heyl in dem Kriege versuchen.Wer weiß, was, auf diese Weise, vor ein anderer komà oder c/rusaus ihm geworden wäre. Jedoch, weil er die Polnische Sprache nichterlernen wollen, hat man ihn freylich zu nichts besonders llettimren kön--nen. Nun wohlan! mein Sohn! Wir wollen anjeho hören, wasneues auf der Welt palllret, auch ein und andere R.äi 5 onoemeo§ darüberLyrmiren,

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Wien. Am li. Oäobl-. dieses I7LI. Jahres, ist der Fürst An-ton von Lichtenstein, nach einer ir. tägigenKranckheit, indem 66. Jah-re seines Alters, mit T-odt abgegangen, und dessen Leichnam, nachdemer z. Tagelang auf einem ?3i---(js-Bette,zum öffentlichen Schau aus«gesetzet gewesen, nach Mähren, in das fürstl. Erb-Begräbniß, zur Bey-sehung abgeführet worden. Die, durch diesen Todt geworde-ne ci^rZe eines Kayserl. Obrist-Hofmeisters, harder Fürst von Traut-sohn erhalten, und man sagt auch, er werde die mit OdrissHofmeister-Stelle sonst verknüpfst gewesenen jährlichen 6c>. tausend Gulden Tafel-Geldcrempfangen, welche der Fürst Anton von Lichtenstein anzunehmen,sich niemals reiolv-ren wollen.

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Dieser abgelebte Fürst war eine Person von gar grossen Gewichtean dem Kayserl. Hof. Er gieng àno 170z. mit dem jetzigen Käysernach Spaà, und ist seit dem sehr wenig Tage, auch anders nicht,als wann er etwa auf seine Güther gereiset, von der Seite seines Mo-

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