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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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516
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Fürsten LsorZium l.udoimkzKy, der mir in dem Krieg mit Schwedenvielfältig contrsir gewesen , auch nach dem Frieden noch immer neueHändel machte. Ich fieng derohalben an ihn meinen Zorn fühlen zulassen, wannenhero er sich àvo 1664. nach Schlesien retiree, ànoi66s. ward er zwar räruiret ; er durffte aber doch dem Land-Friedennicht trauen, und ist also 1667.ru Breßlau im LMo gestorben.

In eben diesem Jahr klopffete der Todt an die Cammer meinerGemahlin, und forderte sie zu sich in sein Reich. Weilich sie nun Hertz-lich liebste, und dieselbe jederzeit eine grosse Gewalt und kouv-à übermein Hertze gehabt, bmübete mich der Fall so sehr, daß keine Feder ver-mögend , meinen damaligen Schmertz zu beschreiben. Ja es kam mirein Eckel an, ferner allein aufden Thron zu sitzen, der mir, da mir meineGemahlindie Regierungs Last, meiner im Leben gehegten Meinung nach,tragen helffen, so viele Sorgen, Gefahr und Unruhe verursachet. Dan-nenhero fasste ich die kelolurion meine Cron und Scepter niederzulegen,den Rest meines Lebens aber, in der Ruhe und einer stillen Einsamkeithinzubringen.

Gleichwohl hielte die Köstlichkeit der Crone, samtder Herrlichkeitdes Scepters, diesem Verlangen nach der Ruhe und einer stillen Ein-samkeit, gantzer zwey Jahre lang die Waage, dergestalt, daß ich michimmer wieder anders reloivirte, und auf dem Thron sitzen bliebe. End-lich behielte doch ^669. die Liebe zurRuhe undderEinsamkeitdie Oder-Hand , wannenhero ich zu meiner àvàaríon alle Anstalten machete.iLo übel nun ein grosser Theil derer Polen öffters mit mir zufrieden zuseyn geschienen, so viel Bestmtzung verursachte dennoch die Nachrichtvon meiner gefasten keloiurion, jn denen meisten Gemüthern. Fastalle 8en3tores und klrgnäten, ja der gesamte Adel und die Geistlichkeit,bemüheten sich, durch vielfältiges inständiges Bitten und kemoàaen,mich aufandere Gedancken zu bringen, und der Pabst kam, auf ihr An-stiffken, gleichfalls mit feinen Ermahnungen zum Vorschein, daß ich dochferner die Crone tragen möchte, welche mir der Himmel zugewand.Von Seiten der kepulà aber fielen endlich gar einige Bedrohungen,als man sahe, daß alle gütliche Vorstellungen, und das inständige Bit-ten , bey mir nichts verfangen wolte. Allein ich beharrete nichtsdesto-weniger, auf meinem einmal gefasten Schluß, Cron und Scepter nie-derzulegen, dargegen aberein stilles pàr Leben zu führen, wannenherolch, well es nöthig, daß es mitgrossr Lolsnnität geschahe, in dem à-