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fendis Souvei-ginikL erfchnappete, das sonst von der Cron Polen tu Lehngenommen werden muste. Was nun den Schwedischen Krieg betrifft,deswegen könnet ihr euch, mein Vater! bey c)ar! 6uàven der bestenNachricht crholcn,wann euch nur beliebet bey ihm besfakls anzufragen.Jedoch kan ich meines Orts mich gleichwohl nicht embrechen, auch et-was davon allhie zu erwehnen.
Daß mir meine Geburth ein Recht auf die Cron Schweden gege-ben, solches mag niemand läugnen, ausser wer auch zugleich läugnenund vorgeben wolte, ihr wäret nicht mein Vater gewesen. Daß aberdie Schweden, aus Lieber» ihrer Religion, und um derselben Sicher-heit willen, andere Verordnungen gemachst, und euch, werthesterVater! samt euren Kindern, darum, weil wir uns zu der Römisch-Catholischen Kirche bekannt, den Gehorsam aufgekündiget, darübermag die ganhe unpartheyische Welt erkennen, und urtheilen, obste dar-zu befugt gewesen ? Zwar ist gar nicht zu zweiffeln daß nicht alle diejenigen,fd die krincipiL hegen, ob könne ein König und grosser Prinh, um derReligion willen, wanner hierinnen von seinem ganhen Lande unterschie,den, desThrons verlustig werden, sagen werden, es stye uns recht gesche-hen, und daß nicht nur Schweden, sondern auch nach hero Engeland,Exempel davon gereiget hätte. Allein weder ihr, werthester Vater ! nochich, haben dieser Meinung jemals beygepflichtet, sondern sie verein nichtvom Himmel, sondern aus der Hölle hergekommenes ?rinc,'pium ge-halten; zumal da wir die Schweden jederzeit vor Ketzer und Ungläubi-ge angesehen, denen es gar nicht zukäme, einen Römisch-CacholischenPrintzen, um seiner Religion willen, im geringsten zu beleidigen.
Es fiel mir demnach höchst-schmertzlich zu vernehmen, daß die Kö-nigin ciirìâma , welcher, nach meinen Gedancken, das KönigreichSchweden selbst nicht zugchörete, solches abermals auf einen Fremden,und zwar auf einen Sohn der Tochter desjenigen cZris, der sich statteurer auf den Thron gesetzet, zu r-Znskeriren entschlossen wäre; prowstir-re auch feyerlichst dawider, woran man sich aber in Schweden nicht ge-kehret, sondern mir noch darzu bedrohliche Worte zuembiethen lassen.Nachdem 6àvben Schwedischen Thron wircklich bestiegen, er-achtete ich mich dennoch gar wohl befugt, mein Gedurths,Recht aufSchweden auf alle Weise, noch immer zu behaupten, und gab solchesLurch mancherley Oànen zu verstehen , wann ich an ài 6ullavenschriebe, oder sonst etwas mit ihm zu cr^ren hatte; wodurch ich doch