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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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lins, auf 14. Jahre, mit dieser eocuiirion geschlossen worden, daß ichunterdessen die Festung 8mole»äo, samt noch andern eroberten Plätzenund viüriäen mehr, behalten mochte. Nunmehro,meinSohn!mußich mich wieder zu denen Schweden wenden, und erzehlen, was weiterzwischen mir und ihnen vorgefallen.

Ouüa V ^öoipbus, ein Sohn desjenigen Lsroii lx. der mich von demThron herunter gedrungen, zeigte zwar schon in seinem 16. Jahre, daßetwas ganh besonderes in ihm verborgen liegen müste, und nahm, beyeinem so geringen Alter, die Dänische Festung clirànopie,ein.Demungeachtet hielte ich ihn, nach dem Todt seines Vaters, vor ein puresKind, und vermeinte eben darum, Lngkeichen weil das Königreich Schwe-den auch sonst in grosser Verwirrung stark, und in einen dreyfachen Kriegverwickelt war, gar bald mit ihm fertig zu werden; allein ich fand michschrecklich in meiner Rechnung betrogen. Der junge, Quitus àl-xkus war, in Ausführung schwehrer Dinge, noch weit glücklicher alssein Vater. Er endigte vor allen Dingen den Krieg mit denen Dänen,etliche Jahre hernach aber mit Moßcau; wodurch er grosse Vortheileund Vermehrung seiner Lande erlangte. Hernach wände er seine Waf-fen wider mich, und brach in Liefland ein. Auf daß ich nun diesen mei-nen gefährlichen Feind fangen, und in meine Hände bekommen möch-te , fiel ich auf eine gantz besondere List. Ich karthete es nemlich also,daß mein Lenc»! Fahrensbach, in Liefland, 6uàva verschie-

dene Orte, ohne Noth, übergeben, und sich stellen muste,als würde erzu einem Verrächer an mir. Solches geschahe darum, auf daß er6ust3vi/àij)ki gutes vertrauen erlangen, mithin aber Gelegenheit be-kommen möchte ihn zu entführen und mir zu liefern. Da nun würdeich Qustavum Ldolxkum mit einem ungnädigen Gesichte empfan-gen, und denselben gantz gewiß gleich einem Rcbcllen «äret haben,weil ich ihn sowohl als seinen Vater, in meinem Herhen, niemals voretwas anders gehalten. Wiewohl der Himmel hatte ein ganh andersbeschlossen, und mein listiger Anschlag musie noch über dieses darzu die-nen , daß Lîâpbux Lâoljàr gantz Lief-und Esthland desto leichter ein-nehmen kunnte, womit er änno i6rc>. den Anfang gewachst, und bin-nen ein paar Jahren fertig gewesen; woraufsich auch Curland vsrSchwe-»hen àclârirte.

ànnv 1626. gieng dieser muthige Löwe aus Mitternacht abcrmalselber zu Felde, machte, in einer Zeit von dreyen Jahren, ganh entsetz-liche