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dc; woraus leicht zu erachten, wie es hergegangen seyn muß. Dieser'grossen Vläorir ungeachtet, erachteten die Meinigen nicht vor ralhsamlänger in Moßcau auszuhalten, sondern traten ihren Rückärck nachPolen an ; wiewohl das Schloß noch zur Zeit von einigen besetzet blie-be , die sich aber bald hernach aus Hunger ergeben musten. Als siebey mir wieder anlangetcn, zwungen sie mich ihnen ihren rückständigenSold bey Heller und Pfennig zu bezahlen, worgegen die Vorstellung,daß sie eine so grosse Beute gemachet hätten, nicht das geringste fruch-tete , und es war auch schon bey vielen nichts mehr davon verbanden.
Meine Absicht auf das grosse Rußland wurde mir demnach, mitder ksrirgäe derer Meinigen, ziemlich zernichtet, und ich erkannte nun-mehro, aberzu späte, daß ich schleunigere und nachdrücklichere Anstal-ten hätte vorkehren sotten, woferne ich eine so große und schöne Longue-ts machen wollen. Ich eroberte zwar gegen das Ende des i6i i. Jah-res die Festung Lmoiensko, welcher impoi-tänte Platz endlich durch denHunger in meine Hände geriethe, und zwischen Schweden und Moßcaukam es gleichfalls aufs neue zur kuxrur. Allein alles dieses war nochnicht hinlänglich genug meinen rechten Zweck zu erreichen, àno i6iz.setzten die Russen Mà-ln kàorà zum Czaaren über sich, der sich überalle Massen sehr angelegen seyn lassen, das zerrüttete Reich wiederin Ordnung und Ruhe zu bringeli. Aus diese Weise muste ich mir das,was ich mir wegen Rußlands eingebildet, immer mehr und mehr verge-hen lassen. Besagter Eâ-iei keZroàir strebete im übrigen gar nichtnach der Regierung, comrà, als er horete, daß ihn die Russenzum Czaar machen wolten,versteckte ersichbald da bald dort hin, undkunnte anders nicht, als mit grosser Bitte, bewogen werden, den Thronzu besteigen. Daß die Hand des Himmels dabey gewesen, daran istgar kein Zweiffel, indem er sich sehr glücklich auf dem Thron màs-niret, welcher noch jehs von seiner Nachkommenschafft beherrschet wird ;angesehen der jetzige Czaar ein Uhr - Enckel desselben, und so grosser Machtund Liou-e gelanget ist, daß keiner seiner Vorfahren ihm gleich geschä-het werden mag.
Jedoch weil mir die süsse Einbildung, ein Beherrscher des grossenRußlandes zu werden, nicht so gar geschwinde wieder aus dem Kopsswolte, ließ ich àno r6« 7. nochmals, mir einer starcken âmes, wobeysich mein Printz Olääislgux selbst befand, einen Versuch darauf thun. Eserfolgte aber weiter nichts als der Friede, welcher in dem Dorffe vbvs-
ling.