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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen zweyen Königen von Polen, nemlich Sigismundo III. und seinem Sohn Joh. Casimiro II. : worinnen beyder grosser Printzen merckwürdiges Leben und Thaten, sonderbare Staats-Streiche und Staats-Fehler, auch sonst notable Sachen und Discurse enthalten ...
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481
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KZ.( 48r ) M

;« Upsal, wessen ich schon ErwehnungMhan, durchaus nicht conürmi-ren wolle. Hernach führte ich den Päbstlichen uncium mit mir, undman sahe ihn fast allenthalben an meiner Seite stehen, Drittens wei-gerte ich mich von andern, als eines Römisch-Cacholischen BischoffsHänden, gekröhnet zu werden; und viertens drungen sich die, in mei-ner 8à seyenden, Römisch-Carholischen Geistlichen so gar auf einundandere Cantzeln, allda Leichen - Predigten vor etliche verstorbene vorneh-me Polen zu halten.

Ich drunge mit einiger Ungestümm auf die Crönung, wsriu gleich-wohl die Schweden, bey so bewanden Sachen, und biß ich sie wegen ih-rer Religion genugsam versichert, durchaus keine Ohren hatten. Sieschickten deshalb meines Vaters Bruder, den Hertzog Lsrolum an mich,der so hitzig mit mir ckss'uurte, daß ich im Zorn endlich nach den Säbelgriffe.. Der Hertzog legte seine Hand gleichfalls an den Degen, undwir würden einander blutig zugmuncken haben, woferne nicht einige,zu gleicher Zeit anwesende, Reichs-Räthe dazwischen getreten wärenund es verhindert halten.

Hierauf fiengen die Schweden an zu werben und wurden täglichhartnäckichter. Ich hingegen ließ, da ich dieses sahe, den Muth sla-cken , und gieng alles ein, was sie verlangten. Die Crönung hattedemnach, zu Upsal , ihren Fortgang. Jedoch ich gedachte nicht das ge-ringste zu halten, und mein Vetter, der Hertzog Carl, solle gleich denTag nach der Crönung, in einer Italiänischen Opera, ermordet wer-den, welcher Anschlag aber darum zu Wasser worden, weites das Ver»hängniß gefüget, daß er Wind davon bekommen, und sich folglich m«-csviren können. Am Grünen Donnerstage 1594. wusch der Päpstli-che Nuncius , statt meiner, i r. armen Schweden die Füsse. Solchenwolle nachhers in Schweden niemand mehr einiges Allmosen geben,wannenhero ich selbst, aus meinem Beutel, Anstalt zu ihrer ànehrungund Versorgung machen muste.

In dem nur-br-agten 1594. Jahre gieng ich zurücke nach Polen.Meinem Vetter, dem mehrbesagten alten Hertzog àrolo, muste ich dasLouvernernenc über Schweden auftragen, woran ich sehr ungerne gieng,wohlwissende, wessen ich mich zu ihm zu versehen hatte. Ob er nun al-so solches gleich gar nicht nach meinem Sinn verwaltete ; so richtete erseine Regierung doch nach meiner gegebenen Parole ein, und es war folg-lich alles, was er that, denen lunöamemzi-Gesetzen des Königreichs §e-

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