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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der schönen Montbason, einer gebohrnen Hertzoglichen Fräulein in Franckreich, die sich nachhero an unterschiedene Printzen verheyratet gehabt, un dem Frantzösischen Grafen von Clermont : worinnen beyder Personen Leben und Fata enthalten ...
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lieblich schmeckenden Geträncke ; worauf sie den Kopffhinter sich sinckenließ, anfiengzu schlaffen , auch, gantz kräumende, sprach: Lornnrmein Scbay! laß uns zu Bette gehen. Die beyden Brüste pn-e-sentirten sich gantz nackend und eniblösset, giengen auch, -ccurst wiezweyBlaß-Bälge, auf und nieder.

Hätte sie ein 6 àn in dergleichen Politur gesehen, würde er sich nichtwenig an ihr ergötzet haben. Allein ich meines Orts empfand lauterWuth, Grimm und Rache, als ich aus dem Ort, allwo ich mich ver-stecket hielt, hinein in das Zimmertrat. Jchbefahlsie in den Thurnzutragen, und ließ sie in,ein grausames, 20. Stuffen unter der Erde er-baueres, finsteres Gefängniß, auf ein wenig Stroh legen. Ich giengselbst mit dahin und trug die Laterne, muß auch bekennen, daß mir keingeringes Grausten ankam, als ich mich an einem so abscheulichen Ortebefand. Die Schlüssel zu dem Gefängniß nahm ich zu mir in meineeigene Verwahrung, und fuhr damit zurücke nach Paris, nachdem ichdenen, so um den Handel wüsten, bey Verlust Leib und Lebens, dasStillschweigen anbefohlen hatte. Gegen Mitternacht kam ich nachHause, gab vor ich hätte gespielet und viel gewonnen. Mein Ge-mahl Zrgluiirte mir desfalls, und empfiengmich sehr freundlich. Wieaber der armen àgmlin zuMuthe gewesen, als sie erwachet, und sichwieder besonnen ? Wie sie erschrocken seyn und sich entsetzet, auch sonst ge-bärdet haben müsse? ist leicht zu erachten.

Gleichwie nun eine solche wichtige älksirs. wie die damalige ge-wesen, einem gemeiniglich sehr starck im Gemüthe lieget: also geschahe,daß mir des Nachts, an der Seite meines Gemahls, davon träumete.Es dünckete mir, ob sähe ich die kàgullm im Kcrcker zu meinen Füssen lie-gen,gantzängstiglich, und flehentlich, um ihre Freyheit bittende. Derohal-ben hub ich an zu reden,und sprach sehr laut : Nein,nein,du verfluchteEhebrecherin! Deine sirffên Versprechungen schlaffer» michnicht §in;sondern du muff allhie in diescmBercker fferben.Sol-ches hörete mein Gemahl, und fassete daraus einen Argwohn, ich müstedie kàquiiìr, eingekerckert halten, welcher Argwohn sich vermehren, alszwey Tage hernach das Gerücht erschölle welchergestalr man sie vermie-te , auch noch andere Umstände mehr hinzu kamen. Indessen ließ ich siemit Wasser und Brod speisen, ihr auch weiß machen, als ob sie aufBefehl des Printzen meines Gemahls eingekerckert worden sey.Der Bediente, welchen ich zudem Ende,mit denen Schlüsseln des Ker-

xxxviil. bmr. Lll ckers,