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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
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349
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Reuihern und Dragonern über die Elbe gieng, zehn drey-pfündigeStücke bey mir führende. Jngleichen folgeren mir 1022. Fuß-Knechte,die man auf 146. Wägen setzete, und ein Kahn lag zugleich auf einemjeden Wagen. Von 6enerais Personen befanden sich bey mir der Feld-marschall Dörffling, der Land-GrafFriederich von Hessen-Homburg,Joachim Ernst Görtzke, Lüdecke, Götze und Pöllnih. In der Nachtdes Aufbruchs, und den i z. Iunii,m2rckitte ich fünffMeilen. Am 14.ào gieng der àà, wegen des steten Regen-Wetters, etwas lang-sam von statten, so, daß ich, mit der c^vàne, erst des Abends um 8.Uhr, eine Stunde von Ratenau anlangete; die infanterie nebst denenStücken überkamen noch zwey Stunden später. Am 15. ào frühe,überrumpelten die Meinigen die Schweden in besagten Ratenau, hiebenviele nieder und nahmen die übrigen, so darinnen lagen, gefangen,wor-unter sich der Obrist Wangelin, ein Obrist-ficurensm, ein KKjor unddrey Haupt-Leute befunden; sechs Fahnen aber wurden erbeutet. Mitdiesen glücklichen Oj-ersàen machte der Feldmarschall Dörfflingden Anfang. Denn er näherte sich denen Schweden zu Ratenau, bißan die äusserste Brücke der Havel, so aufgezogen gewesen, mit einem'l'roup Dragoner, und gab sich vor einen Schwedischen Oillcisr aus,den eine Brandenburgijchs Parthe verfslgete. Da er nun, nach vie-len Wort-Wechseln und Bedrohungen, erhielt, daß man die Brückenieder ließ, hieb er die Wache nieder und brach in die Stadt, so dar-auf von denen andern Seiten her auch angefallen worden. In ebender Nacht, vom 14. zum is. lunn, brach der Obrist 1.3 kockeindie Vorstadt zu Brandenburg, hieb drey feindliche Wach-ten nieder, und bekam 202. Pferde zur Bruce. Auch sonstnoch verschiedene glücklich Streiche wurden denen Schweden bey-gebracht, welche allenthalben vor mir flohen. Dannenhro jag-te ich ihnen mit der Lavaüene nach. Endlich muste der Feind bey Fehr-Bellin Stand halten, und kunnte ohne Treffen nicht über den daselbsti-gen Fluß, Rhein genannt, kommen, weil ihm die Meinigen allmnaheauf dem Nacken gewesen , weshalb er sich eine Stunde vom Städtgen,beym Dorffe Hackelberg, in Schlacht-Ordnung steilere. Ich hieltealsobald, im fteyen Felde, Kricgs-Rath, was zu thun? und ob es rath-sam sey, eine ordentl'che, mit vielen Stücken versehene, auch wohl poL»teàmee. die weit stärcker als ich war, und welcher der Wind favoritlr-te, mit der blossen Neutherey, die, etliche Tage hinter einander, von

dem