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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
Seite
338
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sein Vertrag, der Czarneski,mit einem Schwärm Tartarn und Wählachen, worzu sich viele Rotten Bauren gesellet, indie Neu-Marck ein-gefallen, hat vieles allda verwüstet, yo.Dörfferin den Brand gestecket,auch viel Vieh und Getreyde hinweg geführet. Als die Land-Räthedeswegen, Wolffgang Lrnmum Bornstädrcn, an diesen PolnischenParthey-^tzänger schickten, und sich über solches Verfahren beschwehrenliessen, entschuldigte er sich und sprach, der Einfall, wäre geschehen,ebe er etwas von dem Vertrag gewust. Über dieses hättenauch die Mermgen dem Schwedischen 6ener-ü, paulVOirgen,mit der Cracautscyen Besayung , bey Landsberg den Durch-zog verstattet. Die meisten Feuers - Brünnste wären aus Un-achtsamkeit entstanden, und der Schade darum so groß, weilDie Mchrrgen L-and-Leute das Feuer nicht geloschen. Damitman aber shen möchte, daß ihm dergleichen Verfahren nichtgefallen, habe er sechs von sinnen Soldaten, welck>e Feuerangeleget, in solches hinein sch meisten und verbrennen lasst».

Ääßmir die Polen, in dem Welauischen Vertrag, das wir voneuch zugewandte Bistum Ermland nicht gelassen, ist leicht zu ermessen.Allein ich war mit der Souvei-àà über Preussen zufrieden, und kehre-re mich nicht daran, daß noch ein und andere concknones mit eingerü-cket waren, woraus man schließen kunnte, daß ehemals die Polen etwasüber das Brandenburgijche Preussen zu sprechen gehabt; wiewohl dieZeit auch hicrinnen noch einige Aenderung getroffen hat und es ist besagtesPreussen nunmehro ein louvers-no > Königreich.Hierncchst behielt man sichPolnischer Seils vor,daß,wann die männlichen ErbenderChursürstiichenLinie abgehen möchten, mein Preussen aufs neue als ein Lehn an PolenZurücke fallen solle, motte es aber dennoch, hinwiederum, einem von de-uen Anverwandten der Churfürsti. Linie zu wenden. Damit sie aber,dieses Artickels wegen, desto versicherter seyn möchten, bedungen sie sich,von denen Preußischen Ständen allemal, wann sich mit einem K ömgvon Polen, oder emem regierenden Herrn des Chur-Hauses Branden-burg, «in Fall ereignete, einen Eyd, daß nach dem Abgang der Chur-fürstlichen Linie, niemand als. der König und die kepvtà Polen, vonihnen vor ihren Herrn erkannt werden sikk Das Bündniß mit Po-len , wider euch , folgte dem Vergleich freylich auf dem Fusse nach.Denn es forderte nunmehro die Klugheit von mir, mein äusserstes zuthun, euch Friedens, Gedancken in den, Kopff treiben zu helffen. Am

2O. Oclobr.