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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
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E ( ZZ4 )

s.-rlichm Erblanden, eingelegten inrercellìonss einiger-maßen hätte stattfinden lassen.

Anno 1654. bestieget ihr den Thron,.'da setzetc es immer et-was, indem ihr mich, und ich euch, tapferer Mu'g! in Verdacht hielt,als ob einer gegen den andern mancherley Dinge schmiedete. Es wargut, daß zu der Zeit die Pommeristhen âTàren meistencheis ihre Rich-tigkeit erlanget hatten, weil ihr mir anderergestalt sehr viel Verdrußwurdet gemachet haben. Ich bemühete mich, euch von dem PolnischenKrieg abzuhalten, ricthe auch Johann Casimir treulich, sich mit euchzu setzen, und alle Gelegenheit aus dem Wege zu räumen, daher einKrieg entstehen könnte. Denn ich sahe diesen Krieg an, als ob er mirgar nicht vonheilhafft seye; und es hat sich dennoch gefügct, daß er zumeinen grossen Vortheil ausgeschlagen. Als mein Vorstellen nicht stattfand, nahm ich mir vor behutsam mit euch umzugehen. Das meiste,was solchen Krieg betrifft, habt ihr bereits selbst in eurer Historie erweh-ret , wannenhers ich nur annoch von dem nothwendigsten reden werde.

Anno r 65 s.nahm dieser wunderliche Krieg seinen Anfang, und ichließ euch, in meinen Landen, nach Gefallen mai-cb-ren; ob ich es gleichnicht exprès erlaubet hatte. Hingegen wände ich mich, mit einem kleinencorxs à' Arme«, nach Preussen, um in der Nahe und aufmeiner Huch zuseyn. Die Polen loilicirirten mich hefftig, und wollen ich folte mich öf-fentlich gegen euch in Krieg einlassen, weshalb mirdieselben meine LehnS-Pflicht vsrstelleren. Allein ich antwortete ihnen, daß ich gar wohlwüste, wie wert ich der Trou polen Verbunden sey. "Im übri-gen aber gestattete es meiner Assàen Zustand nicht, ihr Ge-such statt "finden zu lassen; angesehen meine Teutsche Landedadurch in die gröste Gefahr geseyer würden. Und in derThat wäre es etwas seltzames gewesen, wann ich mich vor JohannCasimirn l^ä-ret, oder mich mit dem Verwirken Zustand der ke-puplic, die sich in keinen gebührenden Detentions- Stand gesctzet, ver-menget harre. Nein. Die Klugheit erforderte von mir bessere Zei-len zu erwarten, zu remporitiren, und zu sehen, wohin mich meiner Lan-de Wohlfarth russe n würde. Mirlerweile machete ich eine Ai-'^nr mitHolland, von der ich gleichwohl keinen Nutzen gezogen. , An dem Käy-serl. Hof trieb ich es dermaßen starck, daß sich der Käyser zu einemFriedens - Mittler angeben muste, der aber bey euch kein Gehör gefunden.