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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
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Weil sie aber nichts als Italiänisch redete, hatten wir eines Dcllmet-sch/rs von nörhen, welches der GrafFuggcr gewesen. Das Gesprächewähret eine halbe Stunde, welches alles ich darum erwehne, damitman sähe, wie der Käyser einen Churfürsten zu nsâtren, und es mitihm zu halten pfleget.

Es waren auch andere Churfürsten anwesend. Als nun der Chur-fürst von Sachsen den Käyser samt denen Churfürsten »gâte, gieri-gen wir Churfürsten insgesamt, die wir uns vorher», in dem Quattierunsers Herrn Wirkhs, zu dem Ende mit Fleiß eingefunden, dem Käy-ser biß an die Kutsche entgegen. Indem wir die Treppe hinan stiegen,gieng der Churfürst von Sachsen mit seinem ältesten Prinhen voran.Hernach kam der Königin Ungarn und ich. Alsdann der Käyser; wor-auf die Churfürsten von Mayntz und Trier gefolget. Des «KäysersAbsicht, wegen dieser Zusammenkunfft, gieng dahin, den König vonUngarn zu der Würde eines Römischen Königs zu befördern; da dannein jeder Churfürst von der Option pràîrte, und seine besonderen An-gelegenheiten ebenfalls recowmenàt.

Ich sandte Gesandten nach Lübeck, denjenigen Lonvem beyzuwoh-nen, welcher i6sz. angestellet gewesen, einen Vergleich zwischen Po-len und Schweden zu vermitteln. Allhie machcten die SchwedischenGesandten denen Memigen, wegen des Titels und Rangs, allerley Ver-druß , und es wurde auch im übrigen nichts ausgerichtet. Diese Strei-che gaben mir Anlaß, meinen Gesandten hernach allezeit, wegen des^eremonieiL, weit genauere Iniìruàon als sonst zugeben, und. gar sehrauf meinen kelheâ zu dringen.

Die Römische Königs Wahl gieng zu Augspurg vor sich; wie-wohl ich meines Orts keine sonderbare Luft darzu gehabt. Denn ichhielt es vor siwas gefährliches bey des Käysers Lebzeiten einen Nach-folger zu ernennen; wie dann auch, vermöge derer Reichs-Gesetze,nicht leichte zu einer andern Wahl geschritten werden solle, ausser,wannder Thron ledig, auf welchem Fall auch einige aus denen Churfürstenverordnet,-i, zu seyn. Ferner schiene mir darum eine solche Wahlbedencklich, weil ihrer viele die aufgehende Sonne mehr, als die Nie-dergehende, anzubeten und zu venemen pflegen, wannenhero ich verur-sachet , daß die Wahl etliche Monate verschoben worden. Endlich gabich mich doch darein, und würde vielleicht auch diese OlKcultättn nichtZemachet haben, daferne man meine, vor die kroràmen in denen Käy-

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