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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende, in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden 36ten zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen insonderheit das Leben und die Helden-Thaten dieses grossen Churfürstens ... enthalten ...
Entstehung
Seite
328
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sic verhindert, schickere ich etliche berühmte Männer nach Thoren ab;ungeachtet ich wüste, daß nichts ausgerichtet werden würde.

Wie aller Welt bekannt, gehörete gantz Pommern, nach Abster-ben des letztem Herhogs, LogixUî, dem Chur-Hause Brandenburg,rind Schweden hatte weiter nicht das geringste Recht darauf, ausser,daß es sich durch die Gewalt derer Waffen davon Meister gemachet. .Dieser Artickel nun erregte, bey denen Westfälischen in àren, einenüber alle Massen hefftigen Olssur und Streit, da nemlich die Frage aufDas ispcc kam, wer Meister davon bleiben solte ? das Recht oder die Ge-walt? Die Schweden inàîrten ju der Gewalt; und eben darum, weilsie auf diese Weift anderer Prmtzen Länder an sich riehen wollen, suchetenihre MiM-r zu Oßnabrüg die Lutherischen Priester anzustifft<u,auf denenCantzeln nicht mehr mit denen Worten, daß ein jeder mir dem Gel-ingen zufrieden seyn möchte, um den Frieden zu bitten. Ich merck-te fdaß die Käyftrk. tlàiûrí, und viele Rcichs-Stände, sehr falsch mit mirhandelten, indem sie mich immer encom-sZirten, daß ich von Pommernnicht einen Fuß-breil Landes abtreten solte, mich auch wohl gar beredenwollen, unter währenden Friedens -iràcen, die Schweden mit demDegen in der Faust heraus zu treiben, das doch nicht möglich war; dasie mitlerweile damit umgiengen, wie sie denen Schweden, entweder dasganhe Pommern, oder doch einen Theil davon, gleichsam zur Belohnungvor den in Teutschland geführten Krieg, geben möchten , auch schonvLrren deöfalls gethan hatten. Franckrcich, Dänncmarck und Hol-land hingegen, versprachen sich meiner nachdrücklich anzunehmen, da-mit ich ein Lguivàm gegen das erhielte, was ich würde abtreten müssen.

Weil sich Polen gegen meine Heyrath mit der Königin ckríà-rsetzete, und die Schweden theils sucheren sie, um ihres eigenen Interessewillen, zu hintertreiben, theils aber vermeineten, ich solte ihnen akzu--vielgute Worte darum geben, wanden sich 1646. meine Augen auf-Q »enrietts, Prinh Friderich Heinrichs von Oranien älteste Tochter,welche ich kennen lernen, da ich mich in Holland aufgehalten, diemit mir gleicher Religion war, und von der ich dermaleinst einereiche Erbschafft zu hoffen hakte, indem ihr Vater, 1644. einTestament gemachet, vermöge dessen ihr und ihren Nachkommen,Die völlige Erbschafft aller Oranischen Güther anheim fallen solte,wann es sich etwa zutrüge, daß Printz Willhelm mit seiner Linie»erlöschere, welcher Fall sich wircklich, in der Person des Königs

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