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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Carolo Gustavo, König von Schweden, der ein gebohrner Pfalz-Graf am Rhein, Simerische Linie, gewesen, von der Königin Christina aber das Königreich cediret bekommen, und Friderico Willhelmo, dem Grossen, Churfürsten zu Brandenburg : worinnen beyder hoher Printzen Leben und Helden-Thaten, auch sonst überaus merckürdige Dinge enthalten ...
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te auch um so viel weniger vertrieben werden, weil man mich wegen mei-ner grossen Fettigkeit, zu der ich, meiner unsäglichen r^nZuen ungeach-tet, binnen dreyen Jahren gelanget war, zu keinem Schweiß bringenmochte, und ich über dieses des Bettes gantz überdrüßig gewesen, derge-stalt, daß ich fast die gantze Zeit auf einem Stuhl sitzende zugebracht.Endlich gab man mir zu verstehen, daß es sehr gefährlich mit mir aus-sähe, weiches ich ohne alle Bewegung, und gantz gelassen, anhöme.Ich verlangte, am l 2 . kebruarii, von denen ktcciicir, mir zu sagen, wannsie vermeineten, daß sich ungefähr mein Ende ereignen dörsste ? Da ichnun vernahm, welchermassen es sich wohl binnen etlichen Stunden fügenkönnte, stunde ich auf, sehete mich an dem Tisch aufeinem Stuhl nieder,und ließ mein Testament ablesen. Als solches geschehen, fragt ich dieanwesenden Reichs-Räthe, ob sie etwas dawider einzuwenden hätten?allein kein Mensch unterstünde sich etwas zu sagen. Darauf bat manmich, ich möchte mich wieder zu Bette begeben, welches ich mit Unwillenthat, und sprach, daß ich sterben würde, sobald ich mich nieder-geleget hätte, müste aber doch einmal gewaget seyn. Dem-nach ward ich wieder in das Bette gebracht, und da befahl ich meineSeele, die ich schon nutzem Heil. Viàc» versehen gehabt, meinemSchöpffer und Erlöser; worauf ich, zwey Stunden nach Mitternacht,ohne einiges Zucken und Zagen, mit einem sanfften Seuffzer, unter de-nen Armen des Reichs-Marschalls, Grafens Gabriels von O/enstirn,und des Grafens Niclas Brahe, mein Leben in dem z8. Jahre meinesAlters beschlösse.

Die Posten, couriers und Mâàen , liessen demnach hin undwieder, meinen Todt durch gantz Europa kund zu machen, welche Zei-tung in denen Ohren meiner getreuen Unterthanen und Freunde garkläglich, bey meinen Feinden hingegen desto freudiger erfchallete. Ichhatte, währender Kranckheit, meine Gemahlin, samt denen Vornehm-sten des Reichs, zu mir kommen lassen, und ihnen allerhand heilsame ln-lìruâiones gegeben, wie es binnen der Minderjährigkeit meines PrintzensundErbendes Schwedischen Throns, csroüxi. gehalten werden sötte;da ich dann nicht vergessen den Frieden zu recommsnäiren, wohl wissen-de, daß kein Steuermann mehr verhandelt war, der das schwehre Last-SchiffdesKriegs geschicklich hätte regieren können. Wegen der Regie-rung war von mir diese Verordnung gemachet worden, daß meine Ge-mahlin , so lange als sie si.y nicht wieder oerheyrathen würde, darinnendas Ober-Haupt seyn, und des pr^sicienren Stelle vertreten, auch zwey

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