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derRitteât.Georg vermählte sich mit derPrintzeßin Looiesky,worüberich zwar alle äusserliche Freude blicken lassen müsse ; allein den wahrenNutzen, vor die Römische Kirche, kunnte ich gleichwohl aus dieser Ver-mählung nicht ersehen. Denn, wann gleich besagter Ritter ohne Erbenabgegangen wäre, würde es an Römisch - Catholischen kra-tenclen-ten zur Englischen Crone dennoch nicht gefehlet haben. Gegen dasEn-de des Jahres,nemlich den rb.Noveiià gieng eine ansehnliche Cardi-nals,kromotion von 9. Personen vor sich, worunter krg»cilcu8ly,Ertz-Bischvffzu k.Keim8, der sich diese Ehre mit seinem Eyfer vor dieLonüimüon erworben; dann Mcbael kriclericli von àban,Bischoss zuWaitzen; ingleichen Ibomg8 kttili^u8äe Ertz'BischosszuMe-
cheln ; wie auch der berühmte Jesuit, karer La^riüa Lslerno, be-
griffen gewesen.
àno /72o. ließ sich in Franckreich alles sehr favorable vor meineLonüitukion l/liizenitU8 an,und derNegent scheinet seit derselbenZeit bißauf diese Stunden, davor xorttretzu seyn. Etliche,gegen ihre krotettan-tische Unterthanen bereits inHarnisth gebrachteTeutschePrintzen,suche--te ich, vermittelst Ablassung einiger Lreven, noch besser anzufeuren; undmit demKäyserlichen Hof waren annoch verftl)icdene wichtige kmä alsz. E. wegen Lomaecbio, wegen der Sicilianischen ànsrcbie, wegen de-rer Hertzogthümer karma und klacenra, wegen der Luccellion in denenToßcanischenLanden,und wegenVergebung dererBistümer in demNe-apolitanischen auszumachen. Dannenhero sendete ich meinen Vetter,den mehrgemelden H.lleilanào. nach Wien ab; und zu Rom besorgetenunmehro derCardinal von ^lckan dasKäyserl. Imsrb6s,der den 1 8.à>
seinen Einzug mit grossen kom^ und 8plcn6eur gehalten hatte. Ichernante in diesem Jahr wieder drey Cardinäle, nemlich den Bischofs zuLrslcia.kzrbarjZo; dann,aufAnhalten desKäysers,den Jesuiten Liu-fuegoL, Bischoffen zu Latanea in Sicilien ; und endlich den Patriarchenvon Indien, Lorgla; welche kromotion die letzte gewesen ist,die ich in mei-nem Leben mit dem Cardinal gemachet. Mit denen blegotiationen mei-nes Vetters wvlte es gar nicht fort,und eine, gegen die krotettamen, indenen Reichs-Religion6-Mißhelligkeiten,bey dem Käyscrl. Hof einge-reichte Schrifft,fruchtete ebenfals wenig oder gar nichts, weil die krote-ilamen allzustarck aufdie Erfüllung derer Friedens-Schlüsse, ingleichengewisser kärum und Verträge drungen.