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sonderlich die Antiquitäten und brachte es in der Lateinischen Sprache sehrhoch, ermangelte aber hiernechst nicht, die Römischen ^iv-i undcanoni-schen Rechte aus dem Grunde zu begreiffen, wodurch ich nicht nur denEhren-Namen eines vsäoris beyder Rechte zeitig crlangete, sondernmir auch, auf diese Weift, den Weg zu meinem noch fernern Glückebahnete. Gne gantz besondere, in mir wohnende, Beredsamkeit, erwarbmir nicht weniger überaus grossen Ruhm, vornemlich aber, da ich desfalls,.durch eine aufftcobum u. verfertigte Lob-Rcde, einrechics Meister-Stückablegete, indem man an dem Römischen Hof ein grosses Vertrauen aufihn gefttzet hatte, und daselbst nichts angenchmersgehöret werden kunn-te, als die Schmeichelung, es würde dieser Printz in Engeland die Ca-tholische Religion aufs neue in Flor bringen. In Summa ich zog, inallen Dingen, welche ich that und unternahm, Mim und Hochachtungauf mich, worinnen ich sonderlich bey der Königin cm ittwa aus Schwe-den stunde, so die Kunst, gelehrte und geschickte Leute zu 6à§uîren, sehrwohl gelernet hatte.
Es ward mir das 6ouveroemenr einiger Städte des Kirchen-Staats anvertrauet, bey dessen Verwaltung ich mich überaus behut-sam , vorsichtig und klug aufsührete. Solchergestalt übete ich mich inder Regierungs-Kunst, und brachte etliche Jahre hin, biß ich von demCardmalvon Mccs der meinganh sonderbarer kswoi, gewesen, wiedernach Rom beruffen worden, weiter sich, in Betrachtung meiner Ver-täten, vorgenommen gehabt, mich unter der Regierung i-mocenrü xi.beydem er sehr viel gegolten, zu höher» Ehren-Stellen zu befördern, inwelcher Absicht er mich besagtem Pabst aufdas nachdrücklichste i-ecnm-nrenàte , wobey er meine HM-täten und Wissenschafften heraus zu strei-chen wüste; und ich meines Orts hatte Ursache keine geringe Hoffnungdaraufzu bauen.
Jedoch, so lange mander Hoffnung lebet, wird solche, immer wieeinRohr vom Winde, bin und her beweget, auch vielmals gantz darnie-der und zu Boden gedrucket. Also ereignete es sich bey mir. Denn meingrosser Mron, der caràâl von täca, starb, und da ward, eine gerau-me Zeit, nicht sonderlich an mich gedacht, noch aufmich gesehen. End-sich aber machte mich doch gleichwohl, iunocer,ràXl. wegen meinerFä-higkeit in der Lateinischen Sprache, zum ^ecreeà derer geheimen L«-
vium.
Als der c-iràâl , ?ierro Oerodoni. der unter dem Namen /Xlexan-
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