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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem letztverstorbenen Römischen Pabst, Clemente XI. und dem welt-berühmten Pater, Quesnel : worinnen nebst sehr remarquablen Disputen und Discoursen, eine umständliche Erzehlung der Constitutions-Affaire ... enthalten ...
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und Aufrichtigkeit angewand. Jedoch der Römische Hof machte gantzandere Augen dazu. Denn er nahm solches Buch gar übel auf/ weildadurch dieàorítat, und das hohe Ansehen eines Römischen Pabsts,ziemlich geschwächet worden zu seyn schiene ; allermassen ich mich unter-standen , in einer besondern uillertstion die Sache ttonorll gegen l^o-»em zu vertheidigen, und zu erweisen, wie der sonst löbliche, Pabst k.ov,darinnen eineunlöbiicheThat gethan, daß er den Lelläo^um an sich ha-be Jp^eiiiren lasten wider WruiE., wodurch er des àiscenlîschen SitzesRechte offenbahrlich verletzet, und mithin ein ungerechtes Urtheil gesället.Dieses kannte dem Römischen Sitz freylich nicht anders, als sehr em-pfindlich fallen,welcher seine grostà-â-taè, Macht und Ansehen dar-ein sehet, daß erst wohl m seinen Urtheilen mstllibls sey, als auch an ihn,wie an den höchsten Richter, in allen Dingen könne und müste -stpelistttwerden.

Damit nun dieses falsche, und denen Bischöffen abgestohlene, jagewaltsam abgenommene Recht, in keinen Zweifel gezogen,vielwenigcrverneinet würde, verdammte der Pabst i-moLemîus x. besagtes meinBuch, und ließ dargegen den rr. stwi 1676. ein lnguisuions-vecret aus-,gehen. Nicht aber blieb es etwa bey der blossen Verdammung desBuchs allein, sondern es ward auch einer, Namens Q'-rrülMu. stupu-, be-stellet , der mein Buch sehr hart angreiften und widerlegen müsse. Vonder Zeit an bin ich zu Rom in gar schlechten crâ gewesen, und habe mirkeine Hoffnung machen börsten, ein vornehmer bràr oder Bischofs zuwerden; zumal da ich in, einem dahin geschriebenen Brief, mich nicht et-wa eines Fehlers schuldig erkannte, sondern mich üker die VerdammungmeinesMercks beschwchrete, welches Schreiben, die Sache vor michwveit ärger als besser gemachet hat.

War ich aber, auf diese Weise, schwach zu Rom geworden, so wur-de ich noch viel vcrhastcr zu Paris, bey demErtz-Bischoff, KwrilUtt.,»!à?, der eine sehr grosse Ungnade auf mich warst, nicht zwar so sehr umMi-ncr eigenen Person willen, sondern vielmehr wegen des ihm verhaftenOevel- unsers Orâi-ii, korers 6s5àcs à tde.dem ich über alle Mas-à sen sehr angehangen. Solcher heimliche Haß lag eine lange Zeit umevder Asche verborgen, biß sich endlich'Gelegenheit zu dessen völligen Aus-bruch ereignete, und zwar durch die begehrte äul.Lrstüvn des kcrmu'arswider iLl-.ssniuln und dessen Buch, womit es folgende Bewandniß hat.

Es hatte zwar Pabst Lstmemttx, ànv r66§. denen so-genanmen

zank».