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„Laràinsls, Tt.miài piogi, welcher dem Loncilio zu Trident UNtek M-,dem prLiìclirethahganhahnlichsmd, nemlich:
Es ist eine zweyfache Liebe, woraus unser 'Mille und un-», sere Verrichtungen entstehen. Die Liebe gegen GGtt, welche„alles aus Liebe gegen GGttthut, und von GGtt belohnet„wird. Hernach die Liebe unser selbst und der Melr, welche„Gàt dasjenige nicht zuschreibet, was ihm gehöret, und aus».dieser Ursache zu etwas Bösen wird.
Daß, abgedachte conttilulioa noch viele andere propoimonenan-„greiffet,welche die Gränhen gegenwärtiger uns nicht gestatten weit-
„läufftig anzuführen, die aber nichts anders enthalten, als eine Anfüh-„rung zu der Nothwendigkeit, Vortrefflichst, denen Früchten und dem„Nutzender Liebe, welche das Ende dieses Gesetzes ist, und ohne die à„übrige Tugenden zu nichts dienen. In diesen propolmonen ist das„Wort der Liebe in eben dem Verstände genommen, in welchem man„dasselbe in der Heiligen Schlifft und denen Heiligen Vatern antrifft,„das ist, vor die reine Liebe, auch nur diejenige, welche sich erst anfän-det und in der That zeiget.
Daß die Verdammung unterschiedener Proportionen nicht allein„zu Auslöschung des geheiligten Feuers, welches unser Heyland JEsus„CHristus auf die Welt gebracht hat, gereiche, sondern auch gar das„göttliche Licht, welches die Gläubigen, sie seyen von was vor einem Al-„ter,Geschlecht und Stande sie wollen,aus einer mit Frömmigkeit verbun-denen Lesung der Heiligen Schlifft, welche allen ohne Unterscheid vor-„geleget worden, entreißen kan.
Daß genannte Lonlìicucion unterschiedene propositions verwirfst.^,und verdammet, davon etliche in ihrem wahren Verstände nichts vor-kragen, als was die Propheten,Apostel und die Heiligen Väteruns in„Ansehung des Unterschiedes zwischen dem alten und neuen Bunde geleh,„ret haben;.dierandern aber auch nichts behaupten, was nicht nachdem„Ausspruch des Heiligen àZulìini, in dem ersten Artickel des 8ymboli„enthalten, nemlich : Die wirckung des willens des Allmächti-gen, kan nicht durch den Willen einer Lreatur gehindert„werden. Einige von diesen propàionen tragen eben dieLeh-„revor, welche die Heiligen Ixirchen-Lehrer und pabste selbst„übee oewrste kunüe gegeben, die insonderheit den besondern„Beistand angehen, welcher zu einer jeden guten Verrichtung
erfordere