Druckschrift 
Fünffter Theil (1692)
Entstehung
Seite
850
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> fp Röm. Nays VMM- und der- hohen AMitten

englische daß die zur Landung in Franckreich destinirte Trouppen, untermAnstatt zur Comando des Herzogs von Leinster, aus ohngefehr 20000. tjjjamv

Carcasien bestehen solle. Die Zeitung von der vernichteten Flotte/ undNachricht von einer besorglichen Englischen Landung / setzte das sonsttrutzige Franckreich in zimlichen Unmut- König Jacob hatte denenFrantzosen den Sieg gantz gewiß eingebildet / mit Versicherung/ baßder grölte Theil der Englilchen Schiffe zu ihnen übersallen würde»/und sie alsdann nur wider die Holländer zu streiten hatten; dahernachmals bep unglücklichem Erfolg/ dieser Nation Gunst gegen Ihmzimlich erkranckte- Das Gerücht hat in öffentlichen Zeitungen einSchreiben / so er wegen der Frantzösischm Niderlage zur See / anKönig Ludwig abgelassen / ausgestreuet; welches wir/so gut wir esempfangen/ dem geneigten Leser mittheilen/ und dessen GutachtenundUrtheil/Heimstellen wollen. Es lautet aber/ wie folget:

Schreiben Ich habe brshero alles Ungemach / welches der Himelüber

»es rkßmg mich verhängt/so lang dasselbrge mich allem betroffen/ mit einerJacobe an Gtandhpffkigkeit erdulter; allein ich bekenne/ daß das letztereKönig Lud- mich gäntzllch darmder geschlagen/und ich deswegen mich gantznicht kan trösten lassen/ weil es Jt)v, Maj. miebetnffk/wegen des" Schadens/ so Dero Flotte begegnet. Ich sehe mehr/ als;» wol/daßesmernVerhängnüß/ jo diests Unglück über die ^ouppen,welche allezeit si^g hastt gewesen / wann sie nicht für mein in ter-eüo gesirirren/gebracht: und'eben daraus kanich abnehmen/wierch nicht mehr verdiene/ daß ein so gross rLömg / der allezeit desSiegs/ wann er vor sich streitet/ versteht rr ist/ mir Bestand le*^sie. Um deswillen ich Ihr. Maj. bitte / sich nicht mehr / wegeneines so unglücklichen prinyens/ als ich bin/ zu bemühen/ und zugestatten / daßichmichmitmeinerkümlllejneinenwinckelaufher Welt begeben möge / allwo tch nicht weiter dem gewöhnst-chen Laust Dero Glück und Con quellen 9 welche mein Unglückallein hac könn en hemmen/verhinderst ch seyn möge. Es ist un-recht/ daß ein mächtiger Monath ar.fdem ErdboVen/unddek»M höchsten Flor sitzet / durch ein Unglück soll getroffen werden/weil er allzugroßmmig. Es ist bester/ daß ich es nur allein bin;biß daß die Göttuche Vorsehung solches änderst zu schicken/ be-geben wird. Aufwas weise nun disstlbe über mich gebieten/undan welchemGrt Sie mich bringen und gleiten wird / so kan ichIhr- Mas. versichert» / daß/ solange noch einArheminmirist/

ich