Triumph f leuchtender Lriegs-Helm. F ünffeer Theil 84?
Unkosten Se.Maj. erhalten werden. Über dieses alles solle auch demHertzog frey stehen / die Neutralität mit Mayland fortzusetzen: undum den Spaniern / und allen Italiänischen Fürsten und Ständen/die Sorge / so sie wegen der Französischen Garnison in der StadtundCitadellvon c»saihaben mögten/zu benehmen/ verwilligteauchSe. Mas. daßdiese Platze gleichfalls demPabst/oderderR.epubligusVenedig / anvertrauet werden sollen.
Weil aber Ihr. Königi. Hoheit wol bekandt / wie milde Franck,reich in Versprechen/ und wie sparsam hingegen auch im Halten r mög,tenihn diese Französische Anerbiekungen nichts bewegen : weshalbensich dann Mr.chanlais gezwungen sahe/ den Weg w'eder dahin zunehmen / woher er gekommen. Nicht bessere Verrichtung hatte auch Schlechteder Graf von kebenacque. Diesen hakte der König an alle Italiam« Dernch.scheFürjten und Staaten / so des Reichs Vasallen / geschickt / und ge- Är s Lsucht / zu verhindern / daß selbige die Ka-yserliche Twuppm nicht in die pL«,Winter Quartier nehmen mögten r Weil er aber hiecinn fehl geschla,gen/fertigte ihn der König an die lr-epubilgue Venedig; derselbigenvorstellig zu machen / wie der aller - Christlichste König aufnichts meh,rers/als die Ruhe Italiens/ bedachnvare; dahingegen des HausesOesterreichs Absehen nur dahin gerichtet / sich des gantzen Italiens zubemeistern / und darüber souverain ju machen r Weil nun dieDurchl.Kepudligue eine der vornehmsten Staaten Italiens; als mögten sieausder Hut seyn / und ein solches zu verhindern suchen / auch zu diesemEnde mit der Pforte Frieden schlieffen; wozu der aller-ChristlichsteKönig / bey der Psortea/ alles/ was sie nur vortheilbafftes verlangten/zuweg bringen könnte.
DieDurchl. kepubiique hörte die Französische Lock -Pfeiffe mit Nerrich«Verwunderung an/ und ertheilte endlich dem Grafkebenacquezurtung be,,Antwort r wie sie freilich mit Schmertzen/ das so lang ruhig «gestern- der Repub«dene Italien nun leyder in Kriegs, Unruhe sehen müsten / und sich sehr JJ5* *'verwunderten / daß der allerchristlichste König die Ruhe Italiens soeiffrig ihm angelegen seyn zu lassen fürgebe ; da doch/ihrem Wissennach/ seine Trouppen von ersten das leidige Kriegs - Schauspiel aus?iemont gemacht. WasdieKayserl. Irouppen anbelangte / hät«ten dieselbige dsnen Italiänischen Printzen zum Nachtheil noch nichtsvorgenommen; inzwischen wäre selbigen nicht zu verargen / daß sie beydenen Kayserl. Vatlalien und Lehen - Leuten die Winter- Quartier/wie gebräuchlich / bezogen r Was den Frieden milden Türcken anbe,sangte/wären sienichtgesonnm/vonder^llrirten Parthey sichdurch
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